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Happy Teamwork: Kalle kriegt die Props ab und Mario (links) die Footy! Happy Teamwork: Kalle kriegt die Props ab und Mario (links) die Footy!

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Mario Bürger hat das Feelming

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Mario Bürger hat das Feelming

Kalle Zollino und Mario Bürger sammeln Footy für das Summer Skate Tour Slovenia.
Kalle Zollino und Mario Bürger sammeln Footy für das Summer Skate Tour Slovenia.

Im August war ich mit dem deutschen New Era Skate Team in Slowenien, um Footy für deren Tour-Video zusammenzubekommen. Das Ergebnis lässt sich sehen, unter anderem auf youtube: „Summer Skate Tour Slovenia“. Mario Bürger war der Tour-Filmer und ist der Gründer der Filmproduktionsfirma“Feelming“. Aber lassen wir den kreativen Kopf selbst zu Wort kommen. Also – hereinspaziert, hereinflaniert, die Herrschaften.

 

Text/Tourguide: Lorenzo Taurino

 

Hallo Mario,erst einmal Props für das herrlich gedrehte und geschnittene „Summer Skate Tour Slovenia“-Video! Im ersten Teil des Gude Zeit Tourbericht werden die Tour-Mitglieder und du kurz beschrieben. Jetzt und hier haben wir mehr Raum bzw fünf Fragen an dich:

 

1) Wie fandest du die Teamfahrer, die Tour und speziell Slowenien?

Mario Bürger: Vielen Dank Lorenzo! Ich sehe die Teamfahrer mittlerweile als einen Freundeskreis. Seit 3 Jahren habe ich nun mit ihnen zu tun und ich denke, dass man sich gerade bei einer Tour besonders gut kennen lernt. Die Harmonie ist also perfekt, weshalb ich mich immer auf die Reisen freue! Jeder Fahrer ist auf seine Art und Weise interessant, jeder hat Spots, die ihm mehr liegen, andere weniger.

Ehrlich gesagt hatte ich keine Vorstellung, was mich in Slowenien erwarten wird. Dem entsprechend war ich auch von unserem Wohnort überrascht, der mitten in den Bergen war. Die Landschaft war dort echt beeindruckend, aber ich stellte mir schnell wie Frage, ob hier wohl genug Spots zu finden sind. (Anmerk. des Guides: dafür gab’s aber alternative Footy, die im Nachspann des Videos zu sehen ist) Nach dem ersten Tag in Ljubljana hat sich das aber auch gelegt. Ich war überrascht wie modern und schön die Stadt ist. Die Architektur und der Fluss mitten durch die Stadt sorgen schon für ein besonderen Flair.

2) Wie bist du auf den geilen HipHop-Track gekommen? Was nimmt beim Schneiden die meiste Zeit in Anspruch?

MB: Ich wollte etwas Neues ausprobieren… In den Filmen davor hatte ich meist Tracks, die keiner bestimmten Richtung wie Rock oder HipHop zuzuordnen sind, „weichen Pop“ würde ich es zum Teil nennen. Diesmal wollte ich es einfach mal testen, wie ein massiver HipHop Beat ankommt und habe „Victorious“ von Tyrone Briggs genommen. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, darauf zu schneiden. Die meiste Zeit geht dafür drauf, die unterschiedlichen Stellen im Track (mal ruhiger, mal schneller) mit den Aufnahmen zu kombinieren. Manche Stellen bieten sich einfach perfekt an für SloMo-Aufnahmen, andere dann für die harten Tricks. Da das Gleichgewicht zu finden und alle gewünschten Tricks unterzukriegen, ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Gerade, weil man bei einer solchen Tour nur bedingt systematisch filmen kann.

 

3) Du bist das 3. Mal in Folge (Österreich, Schweden, Slowenien) mit dem New Era Skate Team unterwegs gewesen. Welche Veränderungen hat es von Tour zu Tour gegeben?

MB: Man wächst mit den Touren natürlich immer mehr zusammen, so dass sich alle immer besser aufeinander abstimmen können. Ich habe zum Beispiel gelernt, was ich von wem erwarten kann. Manchmal wünsche ich mir auch einen speziellen Trick, weil ich weiß, dass der Fahrer den an einem bestimmten Spot für mich zaubern kann. Zudem entwickelt man sich natürlich weiter, die Skater genauso wie ich mein Filmen. Speziell Kalle hat mich überrascht mit ein paar neuen Moves.

Happy Teamwork: Kalle kriegt die Props ab und Mario (links) die Footy! PS: Im Video sieht man Kalle auch mal von vorne, echt jetzt!

5) Was ist für dich – egal ob der Film-Focus auf skaten liegt oder nicht – das Wichtigste beim Filmen?

MB: Das Wichtigste für mich ist der Zuschauer! Ich möchte Menschen mit meinen Filmen unterhalten und die Atmosphäre wieder geben. Egal, ob das eine Skate-Tour, eine Veranstaltung oder eine Unternehmens-Philosophie ist. Wichtig ist, den Zuschauer zu begeistern.

 

5) Welche Tipps kannst du dem Filmer-Nachwuchs mit auf den Weg geben?

MB: Das Wichtigste ist, einfach raus zu gehen und seine Erfahrungen zu machen! Es bringt nichts, sich alle Regeln des Filmemachens einzuprügeln, wenn du kein Gefühl dafür entwickeltst. Sehr oft treffe ich Entscheidungen beim Schneiden nach Gefühl, manchmal ist es einfach harmonisch und angenehm für das Auge und manchmal nicht. Man muss oft ins kalte Wasser springen, seine Erfahrungen machen und daraus lernen. Wichtig ist, dass du aktiv bist!

 

 

Tip, Top, lieben Dank für das offene Interview. Wer mehr von Mario Bürger sehen will, hier die Links: 

vimeo      instagram      facebook

 

 

Biografische Angaben? Hmm, so rumposen mit den ganzen Artikeln für Hustler, Lodown, blond, dos dedos, streetwear today, limited, brett, playboard, spiegel online und Monster Mag? Oh, neee. Ich geh jetzt lieber an die frische Luft. Mal gucken, ob die andern heute Bock auf Minigolfen haben. Für die Plan B Variante pack ich lieber mal die Spaghetti-Murmeln ein, wa? Yep, yeah! Aaalso, Gruß und gude Zeit, Lorenzo Taurino

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Quichotte, der Don der Stand-Up-Improfisation

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Quichotte got game

15 Minuten Talk mit Quichotte in der Superbude St. Pauli

Einmal alles und mit OG Quichotte-Salsa, büdde! Wunderbar wahnsinnig, wie und was der Gude am Performen is! Seine Bandbreite reicht von „Ich mach ma eben auf prollig“ bis hin zu „Ich geb‘ den Reich-Ranitzki“ und das Beste ist – man sieht ihm den Spaß beim Improvisieren an. Klar gibt es den einstudierten Part, doch wenn es darum geht, Worte zu verknüpfen, die das Publikum für den Künstler an Ort und Stelle zu Papier bringt, geht ihm das Herz auf. Da funkeln die Augen, da zwitschern  die Synapsen, da freut sich der Zuschauer mit!

Interview mit Quichotte

Quichotte war in Hamburg und ich Timing-Profi mal wieder etwas spät dran. Doch der gute Comedian aus Kölle war da recht tolerant und flexibel, sodass wir uns eine Stunde nach der vereinbarten Uhrzeit treffen konnten.

11 Jahre in der Hip-Hop Combo „Querfälltein“, währenddessen Poetry Slam und Stand-up Comedy. Was hast du Hip-Hop zu verdanken?
„Meine ganze musikalische Sozialisation und die Vermittlung eines gewissen Lebensgefühles! Von meinem Vater gab’s Rock & Roll auf die Ohren, aber Hip-Hop hat mich zum Reime schreiben gebracht. „Gefährliches Halbwissen“ von Eins, Zwo aka DJ Rabauke und Dendemann gehört zu meinen Lieblingsalben. Dann gab es da natürlich noch Blumentopf und Sammy Deluxe mit Dynamite Deluxe, Nico Suave und Tefla & Jaleel. Aktuell finde ich MoTrip schreibmäßig richtig gut. Er und  Fatoni sind so Leute, die mich immer noch begeistern können. Und Dendemann natürlich auch und immer noch, er ist einer der Könige!“

Leute, hab ich euch schon gepetzt, dass ich ein übelst fauler Sack bin? Ich hatte 15 Minuten Interview-Zeit mit Quichotte und glaubt ihr, ich hab’s bis jetzt auf Kette gekriegt, den Text komplettzu transkribieren? Ja, ne, genau.

Am End möcht‘ ich mich aus der Affäre tippseln, indem ich den Klassiker-Tipp zum Besten gebe: gebt und gönnt euch Quichotte live. Beispielsweise in Köln bei der …

Momentchen, Mesdames und Herrschaften, anbei noch ein Häppchen Transkribiertes:

„An Stand-Up reizt mich, dass man eine Sache, die man sich akribisch überlegt hat, vor Publikum performen kann. Die Sachen, die spontan rüberkommen, hast du zuhause überlegt und gescriptet. Das sieht auf dem ersten Blick leicht aus und man denkt sich „Das kann jeder“, aber das ist mit die schwerste Disziplin. Also handwerklich gesehen ist Stand-up schwerer als Rap-Musik zu machen, das ist meine Meinung. Wenn du gut werden willst, musst du wahnsinnig hart trainieren. Bei Rap find ich immer gut, dass man den Takt, also das Gerüst hat, an dem du dich orientieren kannst. Du hast einen Beat, das ist schon mal dein Schutzschild. Beim Stand-Up stehst du blank da. Du hast unter Umständen 1 Stunde Programm und wenn du die Leute nicht in den ersten 5 bis 10 Minuten kriegst, hast du eventuell die schwersten 60 Minuten deines Lebens vor dir. Du musst über Sachen reden, die eine persönliche, schmerzliche oder zumindest emotionale Komponente haben und versuchen, das ins Lustige zu kehren.“

„Beim Stand-Up kann ich alles vereinen, was ich davor gemacht hab: Schreiben, Musik, Improvisation.“

Fitzefatzefazit: Quichotte ist sympathisch, eloquent und kann – weil er da richtig Spaß dran und die Skills für hat – supadupa improfisieren. Grazyeah dafür und Chapeau!


Wirklich, wirklich und genau – gönn dir die erquickende Live-Performance des imProfisation-Dons! Du wirst es genießen, denn Quichotte weiß, wie er das Baby zu schaukeln hat – mit Liebe, Hingabe und Daddycation!

Au revoir und anbei Quichottes virtueller Online-Hattrick:

in website veritas / instalicious / farcebook

PSsst,

anbei das aktuelle Tourposter &

der Link zur Termine-Seite 

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Die 10 Jahre danach BOARDSTEIN Tour mit Arne Fiehl

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Arne Fiehl vom BOARDSTEIN Skate Mag auf Tour

Hallo Arne! Hereinspaziert in die Gude Zeit Bude im Herzen Hamburgs.

Was tun, wenn man seine Kollegen in allen Teilen der Nation besuchen will? Bestenfalls macht man eine Lese-Tour daraus und hat somit einen offiziellen Aufhänger, um rum- und bei seinen Buddies unterzukommen.

Kippe, Korn, Kommunikation! Arne alle Hände voll zu tun hat. Egal wann und wo – the action is go!

Dann telefoniert man hin und her, kontaktiert den Kollegen, der sich um Boardstein auf Facebook kümmert, holt sich eine sympathisierende Marke aufs Tourplakat und fertig ist die Promo-Laube. Die Lese(incl. Aufleg)Sause beginnt immer um 20 Uhr.

Das Plakat zur Tour

Anbei Fotos von Arnes Tour-Stops

Arne bei der Lesung im Schwarzenbach. Foto im Blackriver Bowl von Martin Ehrenberger

Für alle, die Videos ganz funky finden – anbei das Interview mit Arne im IRIEDAILY Store in Berlin-Kreuberg. Hier haben es sich Perlen der Weisheit wie „Ein guter Slam ist wie ein gestandener Trick!“ gemütlich gemacht. Prost ’n‘ enjoy:

Aber nu weiter im Text, wa? Yup, yeah! Arne und ich kennen uns seit Anfang 2000 und auch ich durfte meine Fotos in dem Magazin von und für Rollbrettbefürworter abdrucken. Und weil die Nachricht von der „10 Jahre danach“-Tour innerhalb kürzester Zeit die fidele Runde gemacht hat, hab ich Arne, der auch das „i-Punkt Skateland Buch mit Jonn Rübcke kreiert hat, kontaktiert, um ihn zu interviewen.

Die Boardstein (47 Ausgaben, unter anderm mit den zeitweiligen Mitherausgebern Moritz Gottwald, Markus Mhueller und Klaas Kleinschmidt) und das I-Punkt-Buch (in Coop mit dem Freund und Fotografen Jonn Rübcke) gehen auf die Basecap von Meister Arne

Wobei – interviewen ist übertrieben. Zuerst einmal habe ich Arne zu mir eingeladen, damit wir in der guten Küchenstube schnacken, picheln und in Erinnerungen schwelgen können.

Moinsen und Ahoi! Es grüßen euch ein Gude Zeit Berber und ein BOARDSTEIN Macher aus dem Herzen Hamburgs.

Auf dem Foto sind ein Getränk-Geschenk von Urban Supplies und die 100. Ausgabe des Limited Skateboard Magazins zu sehen. Obwohl sich BOARDSTEIN und Limited nicht wirklich kollegial in den Armen hingen, hat das Limited Mag die Seite mit Arnes Beitrag auf BOARDSTEIN Papier drucken lassen. „Das hat uns mehr gekostet, aber das war uns der Spaß wert!“, erinnert sich der Herausgeber und Getränke-Gönner Jörg Ludewig. Freunde, ein Prosit der Detailfreude!

Aber zurück zu den Fragen fürs Interview. Die habe nicht ich mir aus den Fingern gesogen, sondern euch auf den social media Kanälen von Gude Zeit gebeten, Fragen an Arne zu stellen. Habt ihr getan. Dank und Drücker dafür und hier sind sie:

Sonja Lichtenfeld: Arne, mach bitte’n Video-Tourblog!
Arne: Ja, könnte man machen. Ich möchte erst mein eigenes Buch rausbringen und mir damit ’n Namen machen. Dann werde ich ’ne Website ins Leben rufen und bloggen des Todes!

Thomas Gentsch: Wieso ist eigentlich gerade in Münster keine „After-Party“?
Arne: Weil das Skater’s Palace um 22 Uhr schließt und bis jetzt keine Location für die After-Party in Münster gibt.

Christoph Luther: Fragt mal, warum er auf seiner Lesereise München vergessen hat und sagt ’nen schönen Gruß vom Lufo.
Arne: Lufo, guter Mann! Hat mal ’n halbes Jahr Praktikum bei uns gemacht. München, ja (lacht). Ganz sicher nicht! Muss ich nicht mehr hin. Wir waren ja jahrelang 2 Mal im Jahr dort wegen der ISPO. Ich bin kein generell Fan von Bayern und Bayer-Württemberg!

Maurice Bröxkes:  Frag ihn, welche der Hamburger Legenden ihn am meisten damals beeindruckt hat beim Skaten. Grüße.
Arne: Sämtliche Protagonisten aus dem I-Punkt Buch haben mich beeindruckt, sonst hätte ich das Buch erst gar nicht gemacht. Ich fand Erik Möller immer super, weil Erik immer so anders war. Stefan Gerkens ist auch ein sehr, sehr sympathischer, bodenständiger Mensch, der richtig gutes Talent hatte und leider nichts draus gemacht hat, weil er so bodenständig ist. MJ hat mich mega beeindruckt, weil er einfach superstylish gefahren ist. Malte von der Born fand ich super, weil er so ein Flip-Typ ist. Er hat Tricks gemacht, die ich auch gern gekonnt hätte. Eling war ja auch immer mit seiner Präsenz präsent, der mit der Zeit zu einer Art Freund wurde. Zischel, Alter! Und natürlich sind da noch Jan Waage, Chris Heitmann und all die anderen Helden aus der i-Punkt Halle, aber lest selbst!

Holger „Sharky“ Klein: Hat Arne sich mittlerweile die Haare geschnitten?
Arne: Nein, aber ich hab sehr dünnes Haar und pflege es wahrscheinlich nicht gut genug, als dass sie mal länger werden könnten. Aber meine Zöpfe wollte ich mit ins Grab nehmen.

Markus Hensinger: Mich interessieren drei Fragen. 1. Arne, hast du schon einmal einen kosmetischen Eingriff machen lassen? 2. Arne, hast du schon einmal Drogen genommen? 3. Wie findest du die neuen Nike SB? Findest du auch dass sie bissl streng riechen wenn man sie einmal an hatte?
Arne: Erstens habe ich das ein oder andere Tattoo und mir sind bisher drei Zähne gezogen worden. Zu zweitens: jetzt gerade. drittens: Don’t do it!

Patrick Eling: Kifft Arne noch?
Arne: Hin und wieder. Meistens ja.

Christoph Märkl: Wo sind die ganzen Boardstein Millionen hin?
Arne: Verdammt gute Frage, das wüsste ich auch gerne. Wenn ich eins mit Boardstein gelernt hab, dann ist das, auf schmalen Niveau zu leben.

Arne: Den Sticker hier hatte ich auf meinem Laptop, der mir mitsamt Rucksack gestohlen wurde. Den Sticker brauch ich unbedingt wieder!

Fronsaide: Wann wird denn das „Bring your mother to the fucker“ digitalisiert? Is eher schon ein Running Gag.
Arne: Fronsaide, ich weiß, wovon du redest. Manche Dinge müssen einfach analog bleiben. Es ist nicht mein Video, das is von den Hagener Boys und die haben’s gerne analog. Ein hammer Video, die ham die Mucke auch selbst gemacht. Hagen, Alter, einfach nur Hagen!

Daniel Beck: Warum bin ich nicht im i-Punkt Skateland Buch? Bei jedem Contest dort aber auf der Liste. Wäre schön gewesen, außer Anders und Flo auch Leute reinzunehmen, die dort hingepilgert sind.
Arne: Scheinbar gab’s kein gutes Foto von dir. Glaubst du immer noch an Gott?

Thomas Hansen: Hmm, keine Fragen, aber mir fällt gerade auf, dass Arne und ich dieses Jahr seit 25 Jahren befreundet sind!
Und von genau dem Tag ist sogar ein Photo von uns im I-Punkt Buch dabei.  Danke an Arne, dass er mich unbekannterweise damals mit nach Hamburg zur Girl-/Chocolate-Demo mitgenommen hat und ein paar Wochen später dann sogar noch zum Mastership!
Arne: Das Foto ist Gold wert! Das steht bei mir auf dem Schreibtisch, ist im i-Punkt-Buch und war auch in der „10 Skate Styles“-Story im Limited Mag. Hansen, wir sehen uns am 15.02. bei der Lesung im Rekorder in Dortmund-Nordstadt.

Das Foto by Jonn Rübcke von der Girl/Chocolate-Tour: Thomas Hansen, Eyk von Drathen, Dennis, und Jan-O und Arne

An dieser Stelle haben wir ein Dankeschön an alle, die jetzt Bock haben, das i-Punkt Skateland Buch zu kaufen. Schreibt an jonn.ruebcke@gmx.de und in der Betreff-Zeile „Gude Zeit Bonus“ und bekommt das Buch 10 Euro günstiger, also für 24,90 Euro und das sogar inclusive Porto. Olé, olé!

Leute, Danke für eure Fragen, aber ein, zwo Fragen hätte ich auch noch an Arne.

Lorenzo: Wie sehr hat Jonn Rübcke dich beeinflusst?
Arne: Ohne Jonn wär ich nicht zu Arne Fiehl geworden! Ich kenn Jonn, seitdem ich denken kann. So gesehen ist er mein ältester Freund. Er hat mir in den 90ern meine ersten Skate-Hefte gekauft. Zum Beispiel die Big Brother Ausgabe Nummer vier mit dem roten Rick Howard Cover, das von Spike Jonze geschossen wurde. Er hat die Hefte in Hamburg gekauft und zu mir nach Angeln geschickt. Sein Vater und mein Vater sind schon seit über 70 Jahren Freunde.

Lorenzo: Was war das Besondere und Schöne am BOARDSTEIN Mag?
Arne: Das es das Magazin rein finanzierungstechnisch gesehen überhaupt nie gegeben hätte. Die Vertriebe, die unsere Anzeigenkunden hätten werden können, hatten alle ihre eigenen Magazine. Aber da kommen dann so ein paar Punks, die keiner kennt und die machen ein eigenes Magazin. Ich aus Angeln, Müller aus Hagen und Moritz aus Marburg und später Klaas aus Hagen. Wenn sich die richtigen Leute zur richtigen Zeit finden, dann entsteht die geilste Scheiße. Es braucht dieses magische Zeitfenster! So war das auch beispielsweise bei Monty Python.

Gutes Stichwort, denn wenn nicht auch Jürgen Blümlein, Daniel Schmid, Dirk Vogel und Cap10 zusammengefunden hätten, würde es das grandiose „Made for Skate“ Buch nicht geben.  „Ein verdammt gutes Buch, allerdings fehlen die PTS (Perfect To Skate)“, lobt und kritisiert Arne, der zwei Paar Schuhe beigesteuert hat.

Arne und sein V8 von Vision Street Wear im Made for Skate Buch

Arne und sein Zero Two Schuh im Made For Skate Buch

Der vegane Zero Two Skateschuh, mit dem auch Ed Templeton gefahren ist.

Time to say
SEE YOU SOON!

All riot, Freunde! Verpasst nicht die Chance, einen geistreichen und redseligen Teil deutschsprachiger Skateboard-Kultur live mitzuerleben und gemeinsam eine gude Zeit zu haben. Gönnt euch BOARDSTEIN OG Arne Fiehl und seinen reichen Erfahrungsschatz und besucht ihn, sobald er in einem Radius von 360 Kilometern für euch erreichbar ist.

Der Taurino und der Fiehl wünschen eine gude Zeit und allzeit freie Fahrt

Ahpropos freie Fahrt! Anbei Arnes Video nebst englischer Erläuterung unterm Video:

As usual this features a lot of shitty spots, shitty filming and a
limited repertoire of tricks, the only things I`m kinda good at. The
majority of it was filmed in 2017 with some leftovers from the two
previous years and some wannabe bangers from 2018 squeezed inbetween.
Most of it took place in super random places in Belgium and France where
I`m fortunate enough to still be working a lot. Therefore I`d like to
dedicate this performance to the CONCRETE FLOW family and all them bros
down south.

Unfortunatley I have to spend a lot of time skating on my own, because
especially on those after hours at work in the middle of nowhere a lot
of times nobody wants to share crappy street spots and not so glamourus
NBDs with me. Same goes for my time back home in villa pampa where
there`s not too many spots at all. But I`m always on the road nd the
camera keeps me motivated and usually helps to get some shit done when
no one else would give a shit.

And what I`ve come to realize just lately is that this is actually my
first full digital videopart, I`m a late bloomer on a lot of things. But
even better you could totally call this my ’30st anniversary‘ part as
well, since I started skateboarding in late `88. So this journey is
running for 30 years now and has taken me all around the world to the
weirdest of places and to the nicest of people. And the future looks
bright, there`s no end in sight so far. Thank you, skateboarding.

And while we`re at it and for those who don`t kow yet, there`s also a
sweet clip about the Namibia project we did last February, some feel
good vibes for the dark cold winter times. It was an awesome trip, and
Peter and Conni killed it! All hail Conni by the
way!!!

Over & au revoir #familieboardstein

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REBELZER otr since 95

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Home, sweet freak home

REBELZER und seine Freaks

Eigentlich sieht man REBELZERS Antlitz so gut wie kaum. Seine Freaks allerdings schon. Die machen es sich überall dort gemütlich, wo man ’ne gude Zeit haben kann. Bleistiftsweise vorm Millerntorstadion.

Sankt Pauli Fans am Millerntor

Sankt Pauli Fans am Millerntor

Dass der Mann schon seit 95 on the run aka unterwegs ist, sieht man an der klasse Masse an Artwork, das er schon produziert hat. Jep, der Gude is immer mim Finger an der Kanne und mim Herz bei der Sache.

REBELZER, sein Freak und die Leiter

REBELZER, sein Freak und die Leiter

Home, sweet freak home

Home, sweet freak home

Cheerio from Sankt Pauli

Cheerio from Sankt Pauli

 

Interview, Teil 1

Klingeling.

Moin, Rebelzer, wo biste?

– In Spanien

Hm, wollen wir das Interview machen?

– Is grad schlecht. Steh aufm Gerüst“

Ah, ok. Soll ich dir die Fragen fürs Interview schicken?

– Bringt nix, hab keinen Rechner dabei.

Hm, dann heut‘ Abend Telefon-Interview?

– Sonntag wär perfekt.

Ok.

Liebesgrüße aus Spanien

Liebesgrüße aus Spanien

Auf ein Neues aka Interview, Teil 2. 

So, es is Sonntach. Wo hab ich nur den Notizblock mit den Fragen?

To-do Zettelwirtschaft

To-do Zettelwirtschaft

 

Rebelzer, wie isset? Was machste in Spanien?

– Mir geht’s super, fast sehr gut! Ich bin gerade in Estepona an der Costa del Sol in Andalusien und nehm gerade an einem Concurso teil aka ein Wettbewerb und mal mit 9 andern spanischen Künstlern 10 Wände.

Was treibt dich seit 1995 an, auf die Straße zu gehen und rauszuhaun?

– Hm, was treibt mich an, keine Ahnung. Es macht einfach Spaß.

Wie bist du auf die Freaks gekommen?

– Per Zufall bei ’nem Telefonat aufm Telefonschmierzettel. Meistens haben die Freaks eine Falsche in der Hand, wobei jeder selbst entscheiden kann, was in der Flasche drin ist.

An welchen Locations hängen die Freaks am liebsten ab?

– Bei mir im Laden natürlich aber auch ganz gern als neue Mitbewohner bei andern Leuten und ansonsten gerne auch in der Sonne.

Du hast in Hamburg dein eigenes Atelier nebst Laden, in dem die Freaks käuflich erworben werden können. Beißt sich nich so ’ne feste Location mit der Nomadenseele, die dich immer wieder zu andern Orten zieht?

– Is schon ganz schön, einen Ankeplatz in St. Pauli zu haben, aber das hindert einen auch nicht daran, zu reisen. Dann ist der Laden dann leider zu, is halt so. Sorry an all diejenigen, die schon 2 x vor verschlossener Tür standen.

Aye-aight, enjoy und Danke für die aktuelle Cover-Collabo

Gude Zeit #9 Cover-Collabo mit Rebelzer, meiner Mom und ihrem dankbaren Sohn

Gude Zeit #9 Cover-Collabo mit Rebelzer, meiner Mom und ihrem dankbaren Sohn

 

Hier geht’s zu REBELZERs Blog und hier zum Online-Kauf seiner Kunst.

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The new Shirt and Hoodie Design is ready to wear! The "Steuermann"! You will find it in the Flagschiffladen / Rebshop at Sankt Pauli – so, go for it !

Posted by Rebelzer "Freaks" Fanseite on Mittwoch, 3. Februar 2016

Over x au revoirsn 

 

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