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Interview: Leander Angerer

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Jack O’Neill war Surfer und Erfinder, der in Nordkalifornien surfen wollte, auch wenn es die Umstände nicht zuließen. Also erfand er 1952 den Neoprenanzug. Der Rest ist eine sehr funktionelle und erfolgreiche Geschichte und Firmenfundament. Das Huck Magazin und O`Neill präsentieren vom 17. – 19.10 The Working Artisans Club 2014 in der Galerie art:ig, München. Warum? Weil Tradition, Wissen und Vision willkommene Komponenten für innovatives Handmade-Design sind. Einer der Club-Protagonisten ist Leander Angerer, der vor Ort sein und einen Workshop geben wird. Ganz Eilige, die sich sofort für die Ausstellungseröffnung und die Workshops anmelden wollen – nur zu! Wir sind ja nicht bei der Arbeit. Und falls ja, schön emsig tippen tun, damit der Chef keinen Verdacht schöpft … So, Kinners, können wir nu? Wunderbar, dann folgt mir unauffällig zur Frage, die zum Bild und zum wunderbaren Video-Portrait passt.

Leander, im Video bist du in einer wunderbaren Werkstatt am hantieren und kreieren. Ist das deine? Und weshalb das alte Werkzeug? Romantischer Anachronismus?

Leander: Ja, das ist meine Werkstatt. Zurück aus London hat es eine Weile gedauert, bis ich wusste, wie und wo ich weiterleben und arbeiten will. Mit viel Glück habe ich dann das Haus samt Werkstatt in Oberammergau gefunden. Das alte Werkzeug ist kein romantischer Anachronismus, sondern genau das, was ich brauche. Beispielsweise die alte Nähmaschine, an der man das Material um 360 Grad drehen kann, das geht bei den meisten heutigen Nähmaschinen gar nicht mehr. Außerdem geht sie fast von allein, ohne Strom, aber mit Hand- oder Fußbetrieb. Auch wenn es den Anschein hat, ist die Werkstatt kein Museum, sondern ein Ort, an dem Bewährtes und Neues zusammenkommt und sich ergänzt. So auch bei den Materialien. Für die Kraxn, also den Rucksack, den ich im Video herstelle, habe ich Holz, Leder aber auch high-tech Segelmaterial verwendet. Bei der Kraxn gibt es ja die poetische Unterebene, sein ganzes Hab und Gut auf der Kraxn tragen zu können. Schaut man unseren Überschuss an Habseligkeiten an, wäre es schon wirklich „leichtes Gepäck“ wenn man es schafft, sich auf das zu reduzieren, was auf der Kraxn Platz hat und sich dann damit abseits der normalen Pfade bewegt.

Die Natur ist dir die wichtigste Quelle der Inspiration und Motivation, weil … sie einem zeigt, dass Ästhetik durch Flow ensteht?

Leander: Ja, das ist sicher auch ein Aspekt. Vielleicht ist es aber auch eine parallele Erfahrung zur kreativen Arbeit. Ob man vertieft, als im FLOW an einem Projekt arbeitet oder auf einen Berg steigt – das kann geistig eine ähnliche Erfahrung sein.

Im Film sagst du, dass man geduldig sein muss und Fehler ein Teil des Prozesses sind. Wichtig ist allein, dass man seine Lehre draus zieht und weitermacht. Hast du dir dieses Durchhaltevermögen auf der St. Martin’s in London angeeignet oder war der Wille schon davor so ausgeprägt?

Leander: Ich denke dieser Ansatz/Gedanke hat sich über die letzten Jahre einfach aus meinem Arbeiten ergeben. Je genauer ich herausgefunden habe, was mich an der Arbeit als Designer interessiert und welche Position ich dazu einnehmen kann und will. Ich habe gelernt, dass es für meine Arbeiten wichtig ist, Zeit zu investieren, Modelle zu bauen welche dann oft nur dazu dienen um festzustellen dass es das noch nicht ist & weiterentwickelt werden muss. Es ist also der Versuch, eine Frage zu stellen und diese zu beantworten – oft eben anhand eines Prototypen oder Modells, um dann zu evaluieren und meistens mit einer neuen Frage zu beantworten.

Apropos Erfahrung. Diesen Samstag (den 18.10.) wirst du im Rahmen des TWAC eine Brieftasche anfertigen. Kann man da auch mitmachen?

Leander: Ja, auf jeden Fall. Man kann mitmachen und die selbst hergestellte Brieftasche mitnehmen. „Ich könnte nie …“ ist totaler Quatsch. Man muss einfach anfangen. Und ich werde da sein, um Hilfestellung zu geben.

Wie kam es zur Kooperation mit O’Neill, welche Vorteile haben Kooperationen mit Marken und was könnte man optimieren?

Leander: Zur Zusammenarbeit mit O’Neill kam es über C100 (Christian Hundertmark), der mich für den TWAC vorgeschlagen hat das. Eine Zusammenarbeit ist eigentlich immer etwas Spannendes. Man ist nicht mehr nur für sich selbst zuständig ist, sondern Teil eines Prozesses. Ich bin der Meinung, dass gute Gestaltung nur aus einer guten Diskussion entsteht. Es braucht Fragen, Kommentare und Gedanken anderer, um maximales Potential in einen Gestaltungsprozess zu bringen. Das macht Spass!

Wunderbar und zurück zu dir, beziehungsweise deiner Website racing-atelier.com. Klickt man dortauf „about“, steht da kurz und knapp „Racing Atelier is a multi-disciplinary creative practice“. Hört sich sympathisch, nach Spielwiese und irgendwie nach dem großartigen Ron Arad an. Welcher Schlag Mensch inspiriert und motiviert dich?

Leander: Mein Bruder Leonhard und ich haben irgendwann den Namen für unsere Werkstatt gewählt. Ja, man kann sie als „Spielwiese“ sehen. Dort kann ohne kommerziellen Anspruch oder Druck einfach entstehen, worauf wir gerade Lust haben. Was mich inspiriert? Inspiriert bin ich mehr von Herangehensweisen anderer, das müssen aber keine bekannten Designer sein. Jasper Morrison und Naoto Fukasawa haben das lesenswerte Buch Super Normal – Sensations of the Ordinary“ herausgebracht, wo es um Design im Alltag geht. Angefangen bei der Gabel bis hin zur klassischen Espressokanne von Bialetti, wo nicht klar ist, wer sie überhaupt designt hat.

Leander Angerer

Hast du DAS große Ziel vor Augen oder gehst du Schritt für Schritt ins Abenteuer Leben?

Leander: Dass ich ein großes Ziel habe, kann ich nicht behaupten, trotzdem weiß ich immer ziemlich genau, was ich NICHT will –und das ist vielleicht der Weg zum Ziel.

Gute Zeit ist der Titel unseres Heftchens, das persönliche Geschichten fideler Zeitgenossen erzählt. Was wäre deine Definition einer guden Zeit?

Leander: Da gibt es unendlich viele Beispiele, aber vielleicht charakterisiert sich eine gute Zeit für mich durch einen ausgewogenen Einklang. Ein Zahnrad passt zum nächsten und das treibt an & fühlt sich gut an. Am Ende des Tages kann man nur zufrieden ins Bett gehen – mit einem Grinsen.

:Danke, schön gesagt. Dann bis dann und spätestens zur Event-Eröffnung diesen Freitag in der Galerie art:ig, Corneliusstraße 19, München.

Biografische Angaben? Hmm, so rumposen mit den ganzen Artikeln für Hustler, Lodown, blond, dos dedos, streetwear today, limited, brett, playboard, spiegel online und Monster Mag? Oh, neee. Ich geh jetzt lieber an die frische Luft. Mal gucken, ob die andern heute Bock auf Minigolfen haben. Für die Plan B Variante pack ich lieber mal die Spaghetti-Murmeln ein, wa? Yep, yeah! Aaalso, Gruß und gude Zeit, Lorenzo Taurino

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REBELZER otr since 95

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Home, sweet freak home

REBELZER und seine Freaks

Eigentlich sieht man REBELZERS Antlitz so gut wie kaum. Seine Freaks allerdings schon. Die machen es sich überall dort gemütlich, wo man ’ne gude Zeit haben kann. Bleistiftsweise vorm Millerntorstadion.

Sankt Pauli Fans am Millerntor

Sankt Pauli Fans am Millerntor

Dass der Mann schon seit 95 on the run aka unterwegs ist, sieht man an der klasse Masse an Artwork, das er schon produziert hat. Jep, der Gude is immer mim Finger an der Kanne und mim Herz bei der Sache.

REBELZER, sein Freak und die Leiter

REBELZER, sein Freak und die Leiter

Home, sweet freak home

Home, sweet freak home

Cheerio from Sankt Pauli

Cheerio from Sankt Pauli

 

Interview, Teil 1

Klingeling.

Moin, Rebelzer, wo biste?

– In Spanien

Hm, wollen wir das Interview machen?

– Is grad schlecht. Steh aufm Gerüst“

Ah, ok. Soll ich dir die Fragen fürs Interview schicken?

– Bringt nix, hab keinen Rechner dabei.

Hm, dann heut‘ Abend Telefon-Interview?

– Sonntag wär perfekt.

Ok.

Liebesgrüße aus Spanien

Liebesgrüße aus Spanien

Auf ein Neues aka Interview, Teil 2. 

So, es is Sonntach. Wo hab ich nur den Notizblock mit den Fragen?

To-do Zettelwirtschaft

To-do Zettelwirtschaft

 

Rebelzer, wie isset? Was machste in Spanien?

– Mir geht’s super, fast sehr gut! Ich bin gerade in Estepona an der Costa del Sol in Andalusien und nehm gerade an einem Concurso teil aka ein Wettbewerb und mal mit 9 andern spanischen Künstlern 10 Wände.

Was treibt dich seit 1995 an, auf die Straße zu gehen und rauszuhaun?

– Hm, was treibt mich an, keine Ahnung. Es macht einfach Spaß.

Wie bist du auf die Freaks gekommen?

– Per Zufall bei ’nem Telefonat aufm Telefonschmierzettel. Meistens haben die Freaks eine Falsche in der Hand, wobei jeder selbst entscheiden kann, was in der Flasche drin ist.

An welchen Locations hängen die Freaks am liebsten ab?

– Bei mir im Laden natürlich aber auch ganz gern als neue Mitbewohner bei andern Leuten und ansonsten gerne auch in der Sonne.

Du hast in Hamburg dein eigenes Atelier nebst Laden, in dem die Freaks käuflich erworben werden können. Beißt sich nich so ’ne feste Location mit der Nomadenseele, die dich immer wieder zu andern Orten zieht?

– Is schon ganz schön, einen Ankeplatz in St. Pauli zu haben, aber das hindert einen auch nicht daran, zu reisen. Dann ist der Laden dann leider zu, is halt so. Sorry an all diejenigen, die schon 2 x vor verschlossener Tür standen.

Aye-aight, enjoy und Danke für die aktuelle Cover-Collabo

Gude Zeit #9 Cover-Collabo mit Rebelzer, meiner Mom und ihrem dankbaren Sohn

Gude Zeit #9 Cover-Collabo mit Rebelzer, meiner Mom und ihrem dankbaren Sohn

 

Hier geht’s zu REBELZERs Blog und hier zum Online-Kauf seiner Kunst.

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The new Shirt and Hoodie Design is ready to wear! The "Steuermann"! You will find it in the Flagschiffladen / Rebshop at Sankt Pauli – so, go for it !

Posted by Rebelzer "Freaks" Fanseite on Mittwoch, 3. Februar 2016

Over x au revoirsn 

 

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Ercü und Wolfgangsta roll forever

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ERCÜ und WOLFGANGSTA ROLL FOREVER!

Roll forever! Ercü fährt Street und Wolfgangsta Vert & das schon ewig, mit Vollgas und Spaß in den Backen!

Die Männers verraten uns wieso, weshalb, warum!-)

Wolfgangsta x Ercü roll forever

Ercument „Ercü“ Kasalar hat letztens trotz seiner über 40 Lenze ein Video rausgehaun, dass sich sehen lassen kann! Das Video wurde oft und gern geteilt, aber wir wollten ein büschn deeper diggen und haben Ercü gefragt, ob er Bock auf ’n Interview hat. Hatte er! Allerdings hatten wir auf einmal Bock, noch mehr draus zu machen – ein Double Feature. Mit dabei: Wolfgang Toth aka Wolfgangsta. Der ist in dem Jahr aufs Board gestiegen, als Ercü zur Welt gekommen: 1977.

Moin Männers, wir alten Säcke sind hier zusammengekommen, um uns gegenseitig Tipps in Sachen Rollator-Tuning zu geben. Warum seid ihr noch am rollen?

Ercü: Erstmal Danke für die netten Worte! Wie sagt man so schön, Skateboarding was my first love… Es macht mir immer noch Spaß und solange mein Körper das mitmacht, sehe ich auch kein Grund, damit aufzuhören.

Skateboarding ist für mich persönlich und geistig sehr wichtig. Menschen, die kein „Hobby“ haben, werden schnell alt und das hab ich nicht vor.

Wolfgangsta: Moin, ihr zwo guden Jungs. Ich bin immer noch am Rollen, weil es den meisten Spaß macht und vor der Klapse rettet, haha. Obwohl – im deep Powder surfen ist ja schon auch oberhammergeil!

If it’s hard, grind it like Wolfgangsta

Mit den best Buddies rollen bringt den größten Spaß und weil ich so ziemlich viel in der Welt rumkomme und durch das skaten lauter gute neue Freunde gefunden habe und finde. Und sonst die Wampe am überlaufen wäre, hehe.

 

Skateboarding verbindet – egal ob jünger oder älter, ärmer oder reicher, aus Schland oder aus dem Ausland. Welche dollen Nebenaspekte fallen euch so ein?

Ercü (rechts unten) und seine Freunde Ende der 80er

Ercü: Man teilt eine gemeinsame Sprache, Freiheit, Reisen und ’ne gude Zeit bei einer guten Session.

Wolfgangsta: Grinder-Rausch, Geschwindigkeitsrausch, Höhenrausch, Afterrausch, BBQ-Rausch.

Wolfgang, dir gegenüber sitzt de Olson-Steve und rechts von dir ist der Bob?" Ja, Bowmann, dann Johann Berglind (Schweden-Legende) dann Tuxus the MAN himself, der den Getxo Pool gebaut hat und POOLripper vorm Herrn, dann der Olson. " Danke und Cheers

Eine gemütliche Rollbrettveteranen-Runde

Ich habe saucoole Männers und Frauen beim skaten kennengelernt, die man sonst eher nicht kennen lernen würde. Open minded Leute aus aller Herren Länder kennelernen – herrlich!

Skateboarding verändert sich immer wieder. Welche Phasen fandet ihr am besten / schlimmsten?

Ercü: Skateboarding-Business und Trends gingen mir schon immer am A… vorbei. Habe es immer, bis heute und auch in Zukunft für mich getan.

No ring of fire available, also nimmt Ercü die Geddotonne

Klar gibt es diese Themen wie Core und nicht Core, aber für mich gibt’s wichtigere Dinge im Leben und auf der Welt als sich über große Schuhfirmen oder Energy Drinks aufzuregen und mir damit den Tag zu vermiesen. Wobei … Warte! Bitte kein Re-Release vom OSIRIS D3, haha!

Wolfgangsta: Hmm, vor kurzem hab ich meine 40 Jahre Non Stop Skateboarding gefeiert. Da sind viele Rollen platt gefahren worden. Ich teil das mal am besten zeitlich auf.  70er: Bombing hills was the best, street skaten, Magazine aus den US bestaunen.

Wolfgangsta empfiehlt: Layback and enjoy, oi, oi!

80er: Endless wow, weil Halfpipe skaten und mit allen big names Sessions gefahren zu sein das Geilste ist.

Wolfgangsta, wie geil is dein Blick?!

Wolfgangsta, wie geil is dein Blick?!

90er: Skateboard Burn-out, was für eine scheiß-beschissene street Poser Zeit – bis in die 2000er hinein! Nur das „Boardstein“ konnte mich in der Zeit RETTEN!

 Gude Zeit petzt natürlich nicht, dass die OMSA (Old Men Skateboard Association) auch Kalender produziert:

Die Dame trägt Black Flys Accessoires und Jack Nicholson, äh, Wolfgangsta ein SHINING-Grinsen

Die Dame trägt Black Flys Accessoires und Jack Nicholson, äh, Wolfgangsta ein SHINING-Grinsen

Ab 2000: Endlich auch Pools/Bowls und dann Parks in Deutschland und Europa. Ich sach nur „Juhuu!“

Jeder hat seine all-time-favorites. Meiner ist Ray Barbee, weil Style und Smile. Und ihr?

Ercü: Da kann ich dir nur zustimmen! Bis heute ein geiler Skater, Musiker und guter Mensch und natürlich Chris Haslam.

Wolfgangsta: Steve Caballero, Kevin Staab, Claus Grabke. Die alle weil Smile, gute Männers und geilstes Skating. Pedro Barros ist eine unglaubliche Speed-Maschine und ein cooler Typ. In all den Jahren habe ich so viele erlebt, die von irgendwelchen Pro´s geschwärmt haben, die sie aber nie persönlich kennengelernt haben. Aber bei den Pros sind charakterlich echt arme Gestalten dabei. Deshalb: Leude, habt euch selbst im Blick und Spaß dabei.

Ahpropos Smile – kein Spaß ohne Freunde. Mit wem rollt ihr so durch die Gegend?

Ercü: Ich bin eigentlich fast nur mit jüngeren unterwegs wie z.B Andrè Gerlich, Jan Yenke, Marvin Kaupert, AGS Crew, MOS Family und natürlich die KOLOSS Familie.

Das sind halt alles gute Skater, nette Menschen und man kann sich immer gut gegenseitig pushen und voneinander lernen. Die Jungs in meinem Alter und in meiner Umgebung sind fast alle nicht mehr richtig dabei. Schade!

Wolfgangsta: Mit meinen besten Freunden. Wir verstehen uns ohne Worte und es gibt kein Rumgepose, keinen Konkurrenzstress, aber dafür trinken wir gerne Bier und lieben BBQs. Ansonsten noch mit allen offiziellen und inoffiziellen OMSA-Kollegen, die Hans Pool Runde, die Vertical Wednesday Truppe in Hamburg und die Master Kollegen bei Contests.

Gude Zeit Anmerkung: Ab Minute 5.21 übernehmen Masters wie Brad Bowman, Sergie Ventura & Wolfgangsta:

 

Welche Contests besucht ihr und warum genau die Contests?

Ercü: Da gibt’s jetzt keine bestimmten, aber eigentlich alle – wenn ich Zeit habe. Was manchmal jobbedingt schwierig ist. Die letzten zwei Jahre war ich aber häufiger auf den COS-Cups.

Fragt mich nich, warum ich bei Ercüs noseblunt slide an Ed Templeton denken darf

Tipp ausm Gude Zeit Sekretariat – dieses kleine, sympathische Interview von Lubomir Pavlov mit Ercü:

Ist immer wieder ein Familientreffen der alten Jungs und natürlich auch cool, wenn man dort die neuen young Stars kennenlernt, denen man bei ’nem hohen Level zuschauen kann.

Wolfgangsta: Früher waren Contest in der Hauptsache aufregend. Das sind sie heute noch, aber ich habe nur noch Spaß am Mitfahren und keinen Druck mehr. Deshalb schau ich den jungen Leuten lieber nur zu und roll in der Masters-Kategorie mit. Welche Contests abgehen? Der Vert Attack in Malmö und die Bowl Masters. Leude, wer nicht schon da war, hat definitiv was verpasst – in jeder erdenklichen Hinsicht! Dann gibt’s da noch La Kantera im Baskenland: Strand, Leute, Action, Essen, Wein, da ist alles einfach the BEST. Das Bergfest in Münster ist auch supergeil und ich darf am Micro dum labern, hahaha! Der Endless Grind in Bremen ist jedes Jahr die beste Skate-Party. Der Bowl Bash in der Karlsruher Rock ’n‘ Roll Bar ist eine Fun- und Herzblut-Angelegenheit. Kommt am 11+12 März 2017 in den hohen Norden zum Hamburg Hell Vert Contest.

Anmerk. ausm Gude Zeit Sekretariat: Bis jetzt haben unter anderm diese illustren Fahrer ihr Kommen bestätigt: Kongo und Stevie Schmidt aus Berlin, Jocke Olsson aus Schweden, Ben Schroeder aus Ameeerika, Anders Tellen, Ingo Fröbrich, Philipp Böck und Shorty. Mehr auf hamburg-hell.com

 Zu guter Letzt noch den Fragen-Klassiker: pro oder contra Olympia und warum?

Ercü: Ach, jeder wie er Bock hat. Vielleicht guck ich mir irgendwann als alter Sack auch mal ’ne Olympiade an. Die sollten auf jeden Fall SkateBoard-StaffelSauf bringen, hehe.

Wolfgangsta: Also dieses Geheuchle geht mir voll auf den Sack. Den Skater, der nicht gern gesponsert wäre, den habe ich noch nicht erlebt. So what? Leude, derjenige unter euch, der nicht in unserer „Money makes the World go round“-Welt lebt, der werfe den ersten Stein. Wenn ich die Chance hätte, würde ich hingehen. Im Olympischen Dorf ist bestimmt beste Stimmung und das Ganze ein Erlebnis, an das man sich sein ganzes Leben lang erinnern wird, wenn man da teilnimmt. Jeder soll machen, wie er will.

Danke und bitte noch einen Satz, den wir uns hinter die Segelohren schreiben könnten

Ercü: Vielen Dank für dein Interesse an mir. An alle: geht einfach skaten, habt Spaß an der Session mit Freunden anstatt euch in irgendwelchen sozialen Netzwerken mit Pro und Kontras die wichtige Lebenszeit zu rauben.

Vollgas ohne Abgas = Ercü

Wolfgangsta: Peace and Love ist das einzige, was zählt im Leben. Und vielleicht noch der longest Grind! Wünsche euch allen das Beste in 2017! Ah, joh, alla hop!

Stay wild like Wolfgangsta!-)

Peace and Love ist das einzige, was zählt im Leben. – Wolfgangsta

 

Wolfgang und Ercüment, Danke für eure Zeit, Antworten und Fotos. Euch und euern Freunden und Kollegen sei zugeraunt, dass wir auf insta, fb und youtube sind. Da gibt’s zum Bleistift Interviews mit TNT und King Cobra an der Bar oder schicken Small-Talk mit den beiden lebenden Legenden Cab und Hosoi.

Gruß und gude Zeit, Lorenzo

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Eddison Leuchten

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Eddison Leuchten

Auf Eddison Leuchten bin ich aufmerksam geworden, weil … Mir im Zuge der Recherche über MATA skateboarding von Eddy, dem kreativen Kopf hinter der leuchtenden Interieur-Idee vorgeschwärmt wurde. Und bei so verspielt-kreativen Homage-Posts wie „…light my fire!“ muss man nicht lang überlegen, ob Eddy sympathisch sein könnte oder nicht. Aber lassen wir Meister Lampe höchstselbst zu Wort kommen, um trotz all dem Glanz der Leuchten ’n büschn hinter die Fassungen zu gucken. Denn steinig der Weg zu den Sternen er ist, junger Jedi!

Alle eyes on Eddison

Alle eyes on Eddison

Lorenzo: Meister Lampe, erzählen Sie mir bitte von Ihren beruflichen und sportiven Wurzeln.

Eddy: Ich bin gelernter Elektroniker und angehender Meister der Elektrotechnik. Das Licht und die Beleuchtung von Räumen fand ich schon immer faszinierend, da es eine große Auswirkung auf Räume und Wahrnehmung hat. Die Leidenschaft zum Skateboarden und die Affinität für alte Motorräder sind das bindende Glied, um die Ästhetik mit dem Lifestyle in meinen Produkten zu vereinen.

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Aller Anfang ist schwer, aber du hast dein eigenes Ding auf- und durchgezogen. Props dafür, aber magst du ausm Nähkästchen plaudern und petzen, was einem so widerfährt, wenn man sein eigenes Ding macht?

Ich habe schon viel angefangen und ausprobiert, aber alles führte wieder auf meine Elektroniker-Handwerksausbildung nach dem Abitur zurück. Egal ob Maschinenbau-Studium oder in der Industrie arbeiten und dabei vor dem PC zu vegetieren – das war beides nichts für mich.

Ich liebe das Handwerk, die Kreativität, den Gestaltungsfreiraum und das Gefühl, nach einer Arbeitssession ein greifbares Produkt in den Händen zu halten.

Ja, ich habe ein Studium abgebrochen und ja es gab eine Zeit in der ich mehr an Arbeit und Geld investiert als verdient habe. Aber genau darin liegt die Definition von „sein eigenes Ding“ zu machen. Arbeit und Investitionen bedeuten nicht immer gleich Profit sondern fordern zusätzlich Geduld, Geschick und natürlich Glück. Des weiteren war der Anfang und Abbruch des Studiums ein Auslöser für „das eigene Ding“. Für beides bin ich dankbar. Ohne Anfang würde mir diese Erfahrung fehlen und ohne den Abbruch hätte ich nicht die Zeit und Muse für die existenzielle Kreativität aufbringen können.

Die Boards gibt's auf edisonstuttgart.de/skateboardlampe

„Eddison – leuchtendes Interieur“ hat primär Skateboard-Decks im Angebot. Was bringst du sonst noch so schönes zum leuchten?

Die Skateboardlampe ist ein Verkaufsschlager, wofür die Vielfalt dieses Produktes verantwortlich ist. Verschiedene Formen, Grafiken und Ausführungen – da ist für jeden etwas dabei. Ebenso beliebt sind Auftragsarbeiten wie die Stehleuchten aus alten Motorradtanks welche ich aufbereite, schleife und Lichtauslässe anbringe, welche einen wunderschönen indirekten Lichteffekt zur Folge tragen.

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Des weiteren werden Leuchten aus aufbereiteten Wurzeln und Kontinent-Leuchten gerne gesehen, welche mit einem raumfüllenden Lichteffekt für sich sprechen. 

Hello Motherland, tell me how you're doing

Hello Motherland, tell me how you’re doing

 

Zusätzlich zu meinem Produktsortiment bin ich auch in der Dienstleistung tätig. Zu den Tätgkeitsschwerpunkten zählen Beleuchtung in der Gastronomie / Clubs, temporäre Beleuchtungs und Veranstaltungstechnik sowie Lichtinstallationen.

Danke, Eddy. Keep on shinin‘, Glückauf und frohes Schaffen!

 

Wer Eddy gern in Bewegtbild haben möchte: bitte sehr!

Haha, Späßle g’macht, das Video ist bei DASDING eingebettet. Hier geht’s zum Skate or shine! Feature

 

Ahpropos Verlinkungen! Eddy hat facebook x instagram x eine website

Die pure Formel von Eddison Leuchten: 1% buisness, 99% passion

Die pure Formel von Eddison Leuchten: 1% buisness, 99% passion

 

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