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Funsportwiesn 2016

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 Funsportwiesn 2016

Text & Fotos: Lorenzo Taurino

Herrlich, es ist wieder Funsportwiesn! Ne, so geil is das auch wieder nich, sich die Birne zu Matsch zu saufen, aber wenn man mittendrin ist, ist es schwer, auf seine innere Stimme zu hören und das zu tun, was einem wirklich wichtig ist. Zum Beispiel eine gude Zeit mit Freunden zu haben. Doch von denen haben sich zum Glück einige auf der ISPO getummelt.

Hier we go-go:

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Der fidele Host Karsten

 Das is mein Buddy und Chefkoch Karsten, der mittlerweile in München lebt und ne gude Zeit hat – was man an dem Grinsen unschwer erkennen kann. Der 3D-Animator bastelt auch offline ganz gern. Zum Beispiel diese Mütze, die aber im Eifer der Funsportwiesn unter- aber nimmer wieder aufgetaucht is.

Chefkoch Karsten

Chefkoch Karsten

 Aber jetzt ersma los zur Messe, wo die Media-Mannen und Kollegen von Calypso MC auf uns warten, um lecker Footy für den „Gude Zeit auf der Funsportwiesn“ Clip aufzunehmen.

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Lorenzo needs no Benzo / Fully equipped: Refill-Wasserflasche und Magazin-Tüte

Ah, da sind se ja, die Bagaluden von Calypso MC!

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Calypso MC on tour

 

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Und Nils eventuell zu Freddy Fuchs: „Und du versprichst mir jetzt hoch und heilig, dass deine Footy von mir nicht auf irgendeinem dubiosen Kanal landet, ja?!“

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Calypso MC Marc und Prechtel-Max, der innerhalb kürzester Zeit das Tier in sich rausholen kann …

 

Sodele, genug gelächelt, rein in die Bredouille. Schließlich haben wir einem Freizeit-Auftrag nachzukommen. Spät genug ist es zum Glück auch schon, weil erst nach 16 Uhr die Stimmung steigt und das Business-Plappermaul schweigt. Prosit, so soll’s sein!

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Oans, zwoa, Refill!

Sniper-Klasssiker: Karsten macht ’n Foto von mir, während ich ein Foto von Zefix-Stine und dem mighty mighty Foto-Max mach.

Jette von Beatnuts Distribution hat mich via ’nem Kommentar auf instagram zum Neff-Stand eingeladen, wo es nach recht kurzer Zeit/schneller Druckbetankung, öhm, hoch, hergeht. Die Spandex-Boys und ihr Einkaufswagen sind mittlerweile Klassiker der gudn Laune!

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High times at the Neff booth

 Was man sonst so auf der Funsportwiesn macht? Tja, wo Input, da auch Output, deshalb trifft man die Kollegen auch aufm Klo.

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Loro, Bones & Luca

Wie zum Beispiel Bones und Luca, der mich zum Stand von SevenOaks Tattoo Studio mitnimmt, weil …

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Luca Fischer did it! Das erste Gude Zeit Tattoo – hammer Ehre, mate!

Soooo gut! Als ich das Magazin vor 3 Jahren gegründet hab, hätte ich nie gedacht, dass mir mal diese Ehre zuteil wird, dass sich jemand das Gude Zeit Logo tätowiert: Danke Luca! Ich hab ihn im Frontline Skateshop kennengelernt, wir waren uns direkt sympathich und ein halbes Jahr später war Lucas Skatetour-Geschichte mit seinen Buddys in der allerersten Gude Zeit Ausgabe.

Der Kollege hier hat auch schon ein paar Tattoos und war in der letzten Ausgabe mit drin und dabei.

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110 % Gipsy Felix Hergert

preloved and forever

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Heiko Haase’s daddycated

So, Leudle, waidr gats.

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Ulm & Friends in da Häusle!

In der aktuellen Ausgabe ist eine Geschichtef von Jonas Kröner, der unter anderm über die Bermuda-WG schreibt.  über die sich die beiden hier freuen.

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Print mundet mehr als Pixel

Ahpropos Heftchenvergabe …

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Die Unikate Martin Winkler und Martin Ehrenberger

Sodele, wer is auf diesem Bild zu sehen? Links im Bild und im Heft haben wir den Martin Winkler und rechts haben wir im Heft den Snowboard-Ästhetiker Muck Müller und dahinter den Martin „Ernie“ Ehrenberger, bei dem wir mal in seinem Heim ne gude Zeit hatten. Aber kommen wir jetzt zu den harmonischen Pärchen, die sich ja auch auf der ISPO rumtummeln. Hier etwa haben wir Bambi von Never Pro nebst seiner holden Maid:

 

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Du mein Weib, schwöre mir ewige Never Pro Treue! „Hmpfff“

Shirts, anyone?

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Ozzy Spitfire

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Li’l Vertigo aus der Shredderei

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Österreich in da Halle

 

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Heinz Löhle von elooa Camps nebst Gude Zeit Heftle und Bierle

 

Luki und Max auf Mission!

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Wir müssen das Bier erwischen!

 Prosit, wohl bekommt’s!

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Manu Weschenbach und das neuste Design aus dem Hause Über Skateboards

Wär natürlich geilo, wenn es ’ne App gäbe, die … Boah, vor Jahren wusste ich noch nicht mal, was ’ne App überhaupt sein soll und jetzt … weiß ich, dass the real Shit better tastet als Pixel. Guter Übergang zum blindside transfer ins Nachtleben. Noch ma eben der Legende Anders und dem kompetenten Macher Heiko tschö sagen tun …

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der Grinsekater, der Schöller und der Tellen

Heiko Schöller vom Concrete Wave Shop ist auch in der aktuellen Ausgabe #7 drin. Sein Shop hat 10-Jähriges gefeiert und da waren wir selbstredend dabei. Ahpropos dabei – rechts steht Anders Tellen (formerly known as Pulpanek) und der war schon Pro als ich 1989 angefangen hab, zu skaten. Und? Anders rippt immer noch!

So Kinners, jetzt aber raus an die frische Luft.

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Bei Nacht sind alle Katzen grau, blau, selig und gut drauf

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Martin von Skateboardtravel und seine Squad

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Was gehtn heut Abend in Minga, Diggi? Abriss, Oida, Abriss!

 

Aufm Weg zum Bahnsteig seh ich ’nen Fotografen aufm Boden liegen, der schön seine Blitze aufgebaut hat, um die BMX-Buddies bei Wallride-Varianten abzulichten und kurz drauf sehen wir uns nochmal am Bahnsteig. Ich denk mir so meinen Teil und lauf auf den Fotografen zu: „Ähm, bist du der Korbmacher-Tim?“ Und er so am Grinsen und auf meinen Gude Zeit Hoody am Gucken und bejahen. Wir kennen uns indirekt – Tim Korbmachers grandiose Fotos hab ich mal bei Janosch in Crow Store zu Kölle und auf instagr.am/timkorbmacher gesehn, aber live lässt es sich viel besser grüßen und quasseln.

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bmxER, Thomas Stellwag & Tim Korbmacher enjoy the ride

Zufalls-Bonus: Als ich  Tim frag, wo er pennt und bei der Antwort rauskommt, dass der andere Kollege der Stellwag-Thomas is, brech ich weg vor spontaner Freude. Der fidele Stellwag hat mal das legendäre Soul Video Magazine gemacht und ich ihn vor gefühlten 15 Jahren bei ‘ner Privat-Sause von (damals) Mutation-Marcin kennengelernt. Yep, yeah, seufz, wie die Zeit vergeht …

Aber nu simma schon bei der Haltestelle Feierabend-Sause. Bidde alle aussteigen und die Fahrscheine vorzeigen:

team campari

Die Fahrscheine büdde: Onkelchen Lorenzo nebst Quasi-Cousin Philipp und seiner Geschichte im aktuellen Heft (Gude Zeit #7)

Des Herrn Krolls Geschichte steht uns vermeintlich Verwandten ganz gut zu Gesicht, harr, harr.

Der nächste, dem ich während der Nachtschicht ein Belegexemplar in die Hand drücken darf, ist Marco Kada, der auch eine Geschichte im aktuellen Heft hat. Seine supadupa Skate-Pix (die hier Dank meiner Anti-Hero-Kamera gestochen unscharf rüberkommen) sind vom Christoph Weiermair, der wesentlich schärfere Pix macht.

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Heftchen-Lieferservice inna da Club für Marco Kada und seine Story nebst Fotos von Christoph Weiermair

smiles for miles

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Seb Daurel and his daughter

Time to call it a good, good night

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Das Ende vom Funsportwiesn-Lied: Wo sich getroffen wird, da fallen Kronkorken und Gläser, aber am End is immer was – und wenn’s auch nur für den Kick, für den Augenblick ist. Drauf gepfiffen – always look on the bright side of life!

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the man / the myth / The Olli Gordon!

hyper, Hyper & aber Hallo! Hier isset,  das Funsportwiesn-Video! Ein dreifaches Grazyeah, yeah, yeah den grandiosen Media-Mannen von Calyso MC für das Video und Church of Mental Enlightment für den Song, den man hier hören kann.

Gruß und bis bald auf

instagr.am/gudezeit 

 youtube.com/gudezeitTV

gudezeit.de/newsletter

facebook.com/gudezeit

twitter.com/gudezeit

Biografische Angaben? Hmm, so rumposen mit den ganzen Artikeln für Hustler, Lodown, blond, dos dedos, streetwear today, limited, brett, playboard, spiegel online und Monster Mag? Oh, neee. Ich geh jetzt lieber an die frische Luft. Mal gucken, ob die andern heute Bock auf Minigolfen haben. Für die Plan B Variante pack ich lieber mal die Spaghetti-Murmeln ein, wa? Yep, yeah! Aaalso, Gruß und gude Zeit, Lorenzo Taurino

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  1. Pingback: gudezeit.de Funsportwiesn 2016 Video – ConcreteWave Blog

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Das Haus der Herzlichkeit

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Frau und Hund auf Couch neben lachendem Buddha

Wo man lacht, da lass dich nieder

 

Drei Damen, eine Hündin und ein Quotenstrolch

Die SpazierGang off the road bzw auf der Weinrast Mölsheim in Rheinhessen.

Schon schön, wenn man morgens – ok, ok, eher so gegen 11.11 Uhr – ungewohnterweise im Wasserbett wach wird und statt vonnem Wecker durch ‘n herzliches Lachen geweckt wird. Das wiederum ist von Petra, der Freundin meiner Gastgeberin Evi, eine Freundin aus früheren Tagen, als Madame noch in Hamburg verweilte. Petra und Eve kennen sich schon von kleinauf, haben sich lieb und leben unter einem Dach. Genauer gedacht dürfte ich jetzt schreiben, dass Petra es sich unterm Dach und Evi schön parterre gemütlich gemacht hat. So mit Garten und Grün nebst ’nem Baum, von dem man reife Feigen pflücken und direkt verputzen kann. Auch gern gemacht: die Feigen zwecks Kühlung und Erfrischung flugs in den Kühlschrank packen. Denn der Sommer sowie der Indian Summer sind in Rheinhessen gern zu Gast. Hier scheint die Sonne auf die Reben, bis sie saftig und satt sind. In der prallen Sonne lassen es sich auch Lala und Laurent gutgehen. Ein Prosit an dieser Stelle der gemeinschaftlichen Gemütlichkeit im Garten:

 

 

Wenn man sich nicht gerade ’nen faulen Lenz mit der Lala macht, kann man hier auch ganz arg feini spazierengehen. Und je mehr Frohnaturen dabei sind, desto besser!

 

Zwischen Basti und Lala passen immer noch die Conny, die Julia und die Evi

Wo viel gelaufen und gelacht wird, wird selbst die fitteste Kehle mal trocken und durstig.

 

Zwiewwelkuche und en Naje Wai! Zu Hochdeutsch: Zwiebelkuchen und ein Neuer Wein. Prosit, wohl bekommt’s!

Momentchen mal, wenn der Wein schon so schön lecker und rot ist, warum nicht noch hurtig ein herrlich lebendiges Video von Jovanotti in den Eintrag reinschmuggeln? Weil es keinen rationalen Grund gibt? Ratio go home, aber hello emotion!

Tour de Retour

Sodelchen, Pläuzchen voll, Spaß in den Backen und Zucker auf der Zunge. Zeit, sich wohlig auf den Weg zurück zu machen.

Follow the White Rabbit – quasi

Frau und Hund auf Couch neben lachendem Buddha

La dolce vita è bella

Danke, die Damen für die gude Zeit mit und bei euch und … Momentchen! Ich hab hier noch gar kein Bild von La Petra reingeschummelt! Die Gute hat mich schließlich mit „Laurent“ geadelt. Eine Hand tätschelt die andere, gelle? Hachz, wie ich die Mädels wieder lachen hör‘!

BFF! Balgen, frotzeln, Freude! Während Petra aus Hamburg abdrückt, drückt die Ex-Hamburgerin Evi ihrer Freundin Petra aus der Heimat erst mal ein Küsschen aufn Kopp und dann selbigen gen Touchdown-Area. Viva la Freundschaft und Fröhlichkeit, olé!

 

Ahpropos olé! Einen hamwa noch, wa? Yup, yeah!

Sunshine, Sunshine Reggae in Rheinhessen. Kommt dir spanisch vor? Is aber so. Frage Evi, die hat das Foto gemacht.

 

Freunde der Nacht beziehungsweise der Morgenstund`. Solltet ihr nicht morgens von einem erquickenden Lachen ins Leben gelockt werden, hab‘ ich folgenden Phono-Tipp für euch:

 

Over & au revoir,

Loro/Lorolinchen/Laurent, Lala und Eve 

 

 

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Bad Gastein to go

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Bad Gastein? Let’s go, go, go!

Eben noch bei Onkel Alois in Slowenien und jetzt schon in Bad Gastein, Österreich.  Aber erst mal schön langsam mit dem Zug dahin und zuallererst Telse Bus danken. Und Malte Urbschat. Malte hat mir schon vor Jahren erzählt, dass ich mal nach Bad Gestein soll. Telse kennt meine aktuelle Situation und meinte, dass mir die Berge und die Luft gut tun würden und dass ich auf dem Rückweg von Slowenien nach Schland auf jeden Fall in Bad Gastein aussteigen sollte. Gehört, getan und Reili von der herrlich authentisch antiquarischen Villa Mühlberger kontaktiert und kennengelernt.

 

VILLA MÜHLBERGER: HUG & HUGH, REILI

Reili ist ein herzensguter Hippie, der mit seiner Herzdame Christiane die Villa Mühlberger betreibt. Vor dem Zwoten Weltkrieg war hier zum Beispiel Albert Einstein zu Gast. Doch die Kriegswirren erreichten auch den dollen und noblen Kurort Bad Gastein. Zum Glück kommen und gehen Ideologien, doch die Natur bleibt. Das ist gut und vor allem schön anzusehn! Also raus aus dem Haus und rein in die Natur. Ich flanier so meines Weges und biege rechts ab und sehe – Berge, direkt vor meiner Nase! Ich verspüre denselben Impuls wie damals, als ich an einer sternenklaren Nacht Sternschnuppen-Schauern beiwohnen durfte – einfach nur wie ein Kleinkind mit offenem Mund dastehn und klatschen, klatschen, klatschen. Ein weiteres Klatschen, allerdings auf die Schenkel, gönn ich mir, als ich vor einem Wegweiser mit einem unwiderstehlichen Namen stehe: Poserhöhe.

 

POSERHÖHE: AUFI, NAUFI

Keine Ahnung, warum die so heißt. Vielleicht meinte mal die österreichische Berg-Legende Luis Trenker zu seinen Stammtisch-Buddies im Grünen Baum in Bad Gastein „Ey, lass mal die Anfänger-Lappen ’n Hügel besteigen und sich ganz groß fühlen!“ Am End kann ich nur sagen: Es wirkt! Stolz wie Bolle komme ich fast am Ziel an, aber da sind dann noch die Hüter der Poserhöhe, die mich kritisch mustern.

Deshalb lieber den Moonwalk einlegen und den Haupthüter in Form vonner Leitkuh nicht aus den Augen lassen. Ja, ja, so ein Angsthase kann im Ernstfall die Pfoten ganz schnell in die Hände nehmen und davonhoppeln. Muss ich dann zum Glück doch nicht, weil die Kuh bei dem Freizeit-Wanderer aus Hamburg Nachsicht walten lässt. Der wiederum muss sich beeilen, vor kompletter Dunkelheit wieder unten zu sein. Mein lieber Scholli, lass dir zuraunen, dass es das eine ist, einen Pfad hinaufzusteigen. Ihn aber hinabzusteigen – das ist mitunter anstrengender. Man vermenge ’n büschn Zeitdruck (zunehmende Dunkelheit), Rorschach-Optik (is das ein Schatten, ein Tier oder eine Wurzel auf dem Boden?) und latente Akrophobie (Poser-Wort für Höhenangst, weil es seitlich schon gut in die Tiefe geht) und schon ist der Abstieg ’n büschn bis sehr stressig. Unten angekommen übermannt mich ein Glücksgefühl und ein Adrenalin-Schub, der mich bis nach Hause in die Villa Mühlberger joggen lässt. Geil, was der Körper für Ressourcen hat und wie er sich freut, wenn er mal wieder etwas härter rangenommen wird. Mein Schlaf nach der dollen Wanderaktion für Anfänger? Tief und fest und friedlich.

 

 KÖTSCHACHTAL: ELEKTRO-LIMBO mit GERDI 

Reili bekommt am nächsten Tag Besuch von seinem Freund Gerdi, der Bock hat, im Kötschachtal umherzuwandern. Ich auch! Gemeinsam machen wir uns mit dem Rad auf den Weg. Reili leiht mir das Rad seines Sohnes. Das Zahlenschloss bekomme ich mit dem Geburtsdatum seines Sohnes geöffnet. Wir radeln über Stock und Stein und machen an einer naturgeformten Felsenhütte Halt. Auf dem Weg dorthin sieht Gerdi, dass der Elektrozaun an einer Stelle lose ist und tackert ihn an einem Baum fest. „Da hab ich wie fast jeder mal in meiner Jugend dagegengepinkelt, haha“, erzählt er mir und ich bin froh, mit einem so optimistischen und freundlichen Wanderkollegen unterwegs zu sein. Gerdis österreichischen O-Ton hörste am Ende dieses Artikelchens im insta-Posting. Ahpropos Ende … Alles hat ein Ende, auch das schöne Kötschachtal. Vor und neben uns die Berge und hinter uns der Weg, den wir tunlichst bei Tageslicht zurückradeln sollten. Auf der Rückfahrt platzt Gerdi der hintere Reifen und er bietet mir an, schon mal vorzuradeln. Nix da, wir sind hier gemeinsam unterwegs. Each one, teach one! Gerdi schwingt sich wieder aufs Rad und tritt sanft in die Pedale. Top, die Felge hält. Meter um Meter radeln und labern wir uns zurück ins Herz von Bad Gastein. Was ein schöner Tag in der Natur. Gerdi, dafür nochmal liebsten Dank!

 

HOTEL MIRAMONTE: RADon WELLNESS

Hach, was für ein Tag. Jetzt ist es Abend und Julia vom Hotel Miramonte lädt zum Wellness-Ausklang ein. Wie es sich für einen terminresistenten Schlawiner und Halbitaliener gehört, verspäte ich mich, doch Julia verzeiht mir und ich trinke noch ein Bierchen mit den Hotelgästen. Was freu ich  mich schon auf mein erstes Mal in der RADon-Thermalquelle ! Radon ist ein edles Gas, das im Bad Gasteiner Quellwasser natürlich vorkommt und gesunden Gesellen das Immunsystem stärkt und kränkelnden Kandidaten die Schmerzen lindert. Ins Detail geht die Website gastein.com

Nach dem 20-minütigen Bad und dem angelesenen Interview mit Peter Saville (der unter anderem für das legendäre JOY DIVISION Plattencover verantwortlich zeichnete) geht’s aufs frei schwingende Bett und danach in die Sauna. Hachz, herrlich. Schwitzen für den Seelenfrieden. Am End sind’s über drei wunderbare Stunden Wellness. Grazyeah für die Gönnung, Hotel Miramonte!

Danke auch den Besuchern des Hotels, mit denen ich ’ne gute Zeit haben durfte. Das waren zum einen Theresa und Flo nebst ihrem Berner Senner Chili aus Bayern und Tatjana und Stefan aus Wien. Wir haben über alles Mögliche gequatscht, uns Geschichten erzählt und Gefühle aufleben lassen. Dank euch für den echt authentischen und schönen Abend.

 

GRAZIE für die GUDE ZEIT

Wo man sich krault, da lass dich nieder.

Bad Gastein, dir lob ick mir. Keine Frage, wir kommen wieder.

Auf alsbald, Gruß und guds Nächtle,

Lorenzo 

 

PSsst, here we go-go mit some more Fotos nebst Videos:

 

 

 

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Kaffee Stark Hamburg

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Eine fidele Truppe Freunde vorm Kaffee Stark in der Wohlwillstraße 18

Kaffee Stark Hamburg: Für Freigeister, Freaks und Freunde des Hauses.

Text & Fotos: Lorenzo Taurino

 

Eine Straßentafel und ein Tag, das eventuell bei Nacht geschmiert wurde

Hereinflaniert, Freunde!

 

 

Es ist gemütlich im Kaffee Stark in der Wohlwillstraße 18. Vor der Tür wandern Touri-Trüppchen lang. Oder Hundehalter, deren Hunde man von innen nicht sehen kann. Sieht lustig aus. Lustig ist auch die Bedienung Alex, die mit einem seligen Lächeln meine Bestellung aufnimmt. 2 Milchkaffee. Für Monty und mich. Man kann sich ja treffen, wo man will. Also warum nicht gleich da, wo man sich gut fühlt und das Geld in gute Hände gerät? Das Kaffee Stark ist ein eigenwilliger, gemütlicher Laden, in dem es zugeht, wie einst am Skate-Spot. Früher oder später kommt immer ein Bekannter durch die Tür.

 

Ein Junge und ein Mädchen im forgeschrittenen Alter verlustieren sich im Kaffee Stark Hamburg

Der Esel hätte sich beinahe selbst genannt, sitzt aber lieber lachend neben Montee und zeigt akkurat auf wen oder was auch immer.

 

Malte, der Häuptling des Wohlfühl-Wigwams

 

Malte vom Kaffee Stark mit Tattoo und in Sessel

Malte vom Kaffee Stark. Yup, man bekommt ihn im Laufe der Geschichte noch zu Gesicht.

 

Malte, die Seele des Ladens, und ich schaffen’s nach ein paar Fehlanläufen von meiner Seite (er Frühaufsteher, ich eher nich so) zu einem kleinen Interview. Was dabei klar wird – sein Kaffee Stark ist ein Ort für Freigeister, Freaks und Freunde des Hauses. Gefühl steht über allem: bei der Mitarbeiterauswahl und bei den Gästen. Die Mitarbeiter fühlen sich als Teil einer Familie und die Gäste als Freunde, die gerne für dieses Stück Individualität zahlen. Und für die Quiche, die Bierauswahl, das Frühstücksangebot und das Ambiente. Das variiert und wird von Street Artists wie Marambolage, Le Loup, Absinth oder L.I.E.S. gestaltet.

 

Marambolage Art an den Wänden des Kaffee Stark in Hamburg in der Wohlwillstraße 18

Marambolage Art an den Wänden des Kaffee Stark

„Geile Scheiße! Immer wieder hier, in meinem Revier.“ – Marco, Freund des Hauses

 

Wohlwillstraße: come in, they’re open!

 

Eine fidele Truppe Freunde vorm Kaffee Stark in der Wohlwillstraße 18

Die Freunde des Wahnsinns vorm Wigwam von links nach Eingang: Marco, Julius, Melina, Malte

 

„Wie mein zweites Zuhause, weil die Atmosphäre der Hammer ist.“ – Laura, Illustratorin

 

Das Kaffee Stark liegt auf der Flaniermeile von der Sternschanze zur Reeperbahn. Die alternative Straße, namentlich Wohlwillstraße, beherbergt liebevoll betriebene und unabhängige Läden wie den Kandie Shop, der auch leckeren Kaffee ausschenkt und Süßes im Angebot hat, den Strips & Stories mit seinem grandiosen Graphic Novels Angebot und den Suicycle Store mit seinem hochkompetenten Radfahrer- und Schrauberteam. Die Straße und ihre Bewohner lieben es bunt und vielfältig. Und das ist schön und sehr gut!

 

Eine Gruppe fideler Freigeister feiert mit ihrem Häuptling Geburtstag

Vielfalt, Freude, Freibier beziehungsweise Kippe, Korn, Prost: Die Kaffee Stark Crew und Freunde des Hauses haben ein Foto für Maltes Geburtstag geschossen. Foto-Credit: Marcus Wagner / instagr.am/mw.stpauli

 

„Wir fühlen uns nicht wie Mitarbeiter, sondern Family. Quasi ein zwotes Zuhause bzw extended Wohnzimmer. Ich koche und backe hier, worauf ich auch selbst wirklich Bock habe.“  – Letje, Konditormeisterin und in der Küche zugange

 

Letje inmitten von Melina und Malte

 

Das Kaffee Stark in der Wohlwillstraße 18 in Hamburg
im guten, alten Festnetz (040 67382060)
und in den unendlichen virtuellen Weiten: Website & Facebook 

 

Screenshot von der Google Map Darstellung in Sachen Kaffee Stark in der Wohlwillstraße 18

KS = Kaffee Stark, ahnsu?-) Klar geht’s professioneller, aber wir sind hier nich bei Google, Freundchen!-* Also mach disch locka und bestell‘ dir ’ne Latte Macchiato.

In den freigeistigen Räumlichkeiten finden GUDE ZEIT TALKS mit beispielsweise Jürgen Blümlein vom Skateboardmuseum statt. Jürgen ist Kurator und Co-Autor der Skateschuh-Bibel „Made For Skate“ sowie „Skateboarding Is Not A Fashion“.

Danke und schön, dass du uns in Hamburg beehrt hast, Jürgen!

Prost, auf dich, meen Jung!

 

Öffnungszeiten
Täglich ab 10 Uhr
Frühstück gibt’s von 10 – 13 und am WE von 10 – 15 Uhr
Kuchen, Quiche, Toasts und Suppe gibt’s von 10 – 22 Uhr

 

Ein Shirt mit Musiknoten und eine Tasse, die in derselben Farbe gehalten ist: rot

Wo man singt, da lass dich nieder. Ludwig genießt die Sonne und die Ton in Ton Tasse. Und wir seine Musik auf saidsurlaplace.bandcamp.com

 

Zu guter Letzt noch zwo schöne Sätze, die Malte seiner Tochter mit auf den Weg gegeben hat:

„Mach so viele Erfahrungen wie möglich. Ein Boot wird nicht gebaut, um im Hafen zu liegen, sondern um die Welt zu umsegeln.“

 

Eine Kutte mit einen Kaffee Stark Patch drauf und ein Mann mit einem HEROES Tattoo vor dem Kaffee Stark in der Wohlwillstraße 18 Hamburg

Input, Baby, Input! Tattoos und Patches stehen für eine Haltung. Und Geschichten – die man erlebt hat. In diesem Sinne: Ahoi und au revoir im Heimathafen Hamburg!

EPILOG

 

 

 

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