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Funsportwiesn 2016

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 Funsportwiesn 2016

Text & Fotos: Lorenzo Taurino

Herrlich, es ist wieder Funsportwiesn! Ne, so geil is das auch wieder nich, sich die Birne zu Matsch zu saufen, aber wenn man mittendrin ist, ist es schwer, auf seine innere Stimme zu hören und das zu tun, was einem wirklich wichtig ist. Zum Beispiel eine gude Zeit mit Freunden zu haben. Doch von denen haben sich zum Glück einige auf der ISPO getummelt.

Hier we go-go:

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Der fidele Host Karsten

 Das is mein Buddy und Chefkoch Karsten, der mittlerweile in München lebt und ne gude Zeit hat – was man an dem Grinsen unschwer erkennen kann. Der 3D-Animator bastelt auch offline ganz gern. Zum Beispiel diese Mütze, die aber im Eifer der Funsportwiesn unter- aber nimmer wieder aufgetaucht is.

Chefkoch Karsten

Chefkoch Karsten

 Aber jetzt ersma los zur Messe, wo die Media-Mannen und Kollegen von Calypso MC auf uns warten, um lecker Footy für den „Gude Zeit auf der Funsportwiesn“ Clip aufzunehmen.

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Lorenzo needs no Benzo / Fully equipped: Refill-Wasserflasche und Magazin-Tüte

Ah, da sind se ja, die Bagaluden von Calypso MC!

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Calypso MC on tour

 

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Und Nils eventuell zu Freddy Fuchs: „Und du versprichst mir jetzt hoch und heilig, dass deine Footy von mir nicht auf irgendeinem dubiosen Kanal landet, ja?!“

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Calypso MC Marc und Prechtel-Max, der innerhalb kürzester Zeit das Tier in sich rausholen kann …

 

Sodele, genug gelächelt, rein in die Bredouille. Schließlich haben wir einem Freizeit-Auftrag nachzukommen. Spät genug ist es zum Glück auch schon, weil erst nach 16 Uhr die Stimmung steigt und das Business-Plappermaul schweigt. Prosit, so soll’s sein!

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Oans, zwoa, Refill!

Sniper-Klasssiker: Karsten macht ’n Foto von mir, während ich ein Foto von Zefix-Stine und dem mighty mighty Foto-Max mach.

Jette von Beatnuts Distribution hat mich via ’nem Kommentar auf instagram zum Neff-Stand eingeladen, wo es nach recht kurzer Zeit/schneller Druckbetankung, öhm, hoch, hergeht. Die Spandex-Boys und ihr Einkaufswagen sind mittlerweile Klassiker der gudn Laune!

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High times at the Neff booth

 Was man sonst so auf der Funsportwiesn macht? Tja, wo Input, da auch Output, deshalb trifft man die Kollegen auch aufm Klo.

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Loro, Bones & Luca

Wie zum Beispiel Bones und Luca, der mich zum Stand von SevenOaks Tattoo Studio mitnimmt, weil …

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Luca Fischer did it! Das erste Gude Zeit Tattoo – hammer Ehre, mate!

Soooo gut! Als ich das Magazin vor 3 Jahren gegründet hab, hätte ich nie gedacht, dass mir mal diese Ehre zuteil wird, dass sich jemand das Gude Zeit Logo tätowiert: Danke Luca! Ich hab ihn im Frontline Skateshop kennengelernt, wir waren uns direkt sympathich und ein halbes Jahr später war Lucas Skatetour-Geschichte mit seinen Buddys in der allerersten Gude Zeit Ausgabe.

Der Kollege hier hat auch schon ein paar Tattoos und war in der letzten Ausgabe mit drin und dabei.

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110 % Gipsy Felix Hergert

preloved and forever

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Heiko Haase’s daddycated

So, Leudle, waidr gats.

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Ulm & Friends in da Häusle!

In der aktuellen Ausgabe ist eine Geschichtef von Jonas Kröner, der unter anderm über die Bermuda-WG schreibt.  über die sich die beiden hier freuen.

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Print mundet mehr als Pixel

Ahpropos Heftchenvergabe …

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Die Unikate Martin Winkler und Martin Ehrenberger

Sodele, wer is auf diesem Bild zu sehen? Links im Bild und im Heft haben wir den Martin Winkler und rechts haben wir im Heft den Snowboard-Ästhetiker Muck Müller und dahinter den Martin „Ernie“ Ehrenberger, bei dem wir mal in seinem Heim ne gude Zeit hatten. Aber kommen wir jetzt zu den harmonischen Pärchen, die sich ja auch auf der ISPO rumtummeln. Hier etwa haben wir Bambi von Never Pro nebst seiner holden Maid:

 

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Du mein Weib, schwöre mir ewige Never Pro Treue! „Hmpfff“

Shirts, anyone?

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Ozzy Spitfire

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Li’l Vertigo aus der Shredderei

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Österreich in da Halle

 

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Heinz Löhle von elooa Camps nebst Gude Zeit Heftle und Bierle

 

Luki und Max auf Mission!

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Wir müssen das Bier erwischen!

 Prosit, wohl bekommt’s!

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Manu Weschenbach und das neuste Design aus dem Hause Über Skateboards

Wär natürlich geilo, wenn es ’ne App gäbe, die … Boah, vor Jahren wusste ich noch nicht mal, was ’ne App überhaupt sein soll und jetzt … weiß ich, dass the real Shit better tastet als Pixel. Guter Übergang zum blindside transfer ins Nachtleben. Noch ma eben der Legende Anders und dem kompetenten Macher Heiko tschö sagen tun …

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der Grinsekater, der Schöller und der Tellen

Heiko Schöller vom Concrete Wave Shop ist auch in der aktuellen Ausgabe #7 drin. Sein Shop hat 10-Jähriges gefeiert und da waren wir selbstredend dabei. Ahpropos dabei – rechts steht Anders Tellen (formerly known as Pulpanek) und der war schon Pro als ich 1989 angefangen hab, zu skaten. Und? Anders rippt immer noch!

So Kinners, jetzt aber raus an die frische Luft.

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Bei Nacht sind alle Katzen grau, blau, selig und gut drauf

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Martin von Skateboardtravel und seine Squad

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Was gehtn heut Abend in Minga, Diggi? Abriss, Oida, Abriss!

 

Aufm Weg zum Bahnsteig seh ich ’nen Fotografen aufm Boden liegen, der schön seine Blitze aufgebaut hat, um die BMX-Buddies bei Wallride-Varianten abzulichten und kurz drauf sehen wir uns nochmal am Bahnsteig. Ich denk mir so meinen Teil und lauf auf den Fotografen zu: „Ähm, bist du der Korbmacher-Tim?“ Und er so am Grinsen und auf meinen Gude Zeit Hoody am Gucken und bejahen. Wir kennen uns indirekt – Tim Korbmachers grandiose Fotos hab ich mal bei Janosch in Crow Store zu Kölle und auf instagr.am/timkorbmacher gesehn, aber live lässt es sich viel besser grüßen und quasseln.

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bmxER, Thomas Stellwag & Tim Korbmacher enjoy the ride

Zufalls-Bonus: Als ich  Tim frag, wo er pennt und bei der Antwort rauskommt, dass der andere Kollege der Stellwag-Thomas is, brech ich weg vor spontaner Freude. Der fidele Stellwag hat mal das legendäre Soul Video Magazine gemacht und ich ihn vor gefühlten 15 Jahren bei ‘ner Privat-Sause von (damals) Mutation-Marcin kennengelernt. Yep, yeah, seufz, wie die Zeit vergeht …

Aber nu simma schon bei der Haltestelle Feierabend-Sause. Bidde alle aussteigen und die Fahrscheine vorzeigen:

team campari

Die Fahrscheine büdde: Onkelchen Lorenzo nebst Quasi-Cousin Philipp und seiner Geschichte im aktuellen Heft (Gude Zeit #7)

Des Herrn Krolls Geschichte steht uns vermeintlich Verwandten ganz gut zu Gesicht, harr, harr.

Der nächste, dem ich während der Nachtschicht ein Belegexemplar in die Hand drücken darf, ist Marco Kada, der auch eine Geschichte im aktuellen Heft hat. Seine supadupa Skate-Pix (die hier Dank meiner Anti-Hero-Kamera gestochen unscharf rüberkommen) sind vom Christoph Weiermair, der wesentlich schärfere Pix macht.

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Heftchen-Lieferservice inna da Club für Marco Kada und seine Story nebst Fotos von Christoph Weiermair

smiles for miles

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Seb Daurel and his daughter

Time to call it a good, good night

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Das Ende vom Funsportwiesn-Lied: Wo sich getroffen wird, da fallen Kronkorken und Gläser, aber am End is immer was – und wenn’s auch nur für den Kick, für den Augenblick ist. Drauf gepfiffen – always look on the bright side of life!

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the man / the myth / The Olli Gordon!

hyper, Hyper & aber Hallo! Hier isset,  das Funsportwiesn-Video! Ein dreifaches Grazyeah, yeah, yeah den grandiosen Media-Mannen von Calyso MC für das Video und Church of Mental Enlightment für den Song, den man hier hören kann.

Gruß und bis bald auf

instagr.am/gudezeit 

 youtube.com/gudezeitTV

gudezeit.de/newsletter

facebook.com/gudezeit

twitter.com/gudezeit

Biografische Angaben? Hmm, so rumposen mit den ganzen Artikeln für Hustler, Lodown, blond, dos dedos, streetwear today, limited, brett, playboard, spiegel online und Monster Mag? Oh, neee. Ich geh jetzt lieber an die frische Luft. Mal gucken, ob die andern heute Bock auf Minigolfen haben. Für die Plan B Variante pack ich lieber mal die Spaghetti-Murmeln ein, wa? Yep, yeah! Aaalso, Gruß und gude Zeit, Lorenzo Taurino

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  1. Pingback: gudezeit.de Funsportwiesn 2016 Video – ConcreteWave Blog

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Quichotte, der Don der Stand-Up-Improfisation

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Quichotte got game

15 Minuten Talk mit Quichotte in der Superbude St. Pauli

Einmal alles und mit OG Quichotte-Salsa, büdde! Wunderbar wahnsinnig, wie und was der Gude am Performen is! Seine Bandbreite reicht von „Ich mach ma eben auf prollig“ bis hin zu „Ich geb‘ den Reich-Ranitzki“ und das Beste ist – man sieht ihm den Spaß beim Improvisieren an. Klar gibt es den einstudierten Part, doch wenn es darum geht, Worte zu verknüpfen, die das Publikum für den Künstler an Ort und Stelle zu Papier bringt, geht ihm das Herz auf. Da funkeln die Augen, da zwitschern  die Synapsen, da freut sich der Zuschauer mit!

Interview mit Quichotte

Quichotte war in Hamburg und ich Timing-Profi mal wieder etwas spät dran. Doch der gute Comedian aus Kölle war da recht tolerant und flexibel, sodass wir uns eine Stunde nach der vereinbarten Uhrzeit treffen konnten.

11 Jahre in der Hip-Hop Combo „Querfälltein“, währenddessen Poetry Slam und Stand-up Comedy. Was hast du Hip-Hop zu verdanken?
„Meine ganze musikalische Sozialisation und die Vermittlung eines gewissen Lebensgefühles! Von meinem Vater gab’s Rock & Roll auf die Ohren, aber Hip-Hop hat mich zum Reime schreiben gebracht. „Gefährliches Halbwissen“ von Eins, Zwo aka DJ Rabauke und Dendemann gehört zu meinen Lieblingsalben. Dann gab es da natürlich noch Blumentopf und Sammy Deluxe mit Dynamite Deluxe, Nico Suave und Tefla & Jaleel. Aktuell finde ich MoTrip schreibmäßig richtig gut. Er und  Fatoni sind so Leute, die mich immer noch begeistern können. Und Dendemann natürlich auch und immer noch, er ist einer der Könige!“

Leute, hab ich euch schon gepetzt, dass ich ein übelst fauler Sack bin? Ich hatte 15 Minuten Interview-Zeit mit Quichotte und glaubt ihr, ich hab’s bis jetzt auf Kette gekriegt, den Text komplettzu transkribieren? Ja, ne, genau.

Am End möcht‘ ich mich aus der Affäre tippseln, indem ich den Klassiker-Tipp zum Besten gebe: gebt und gönnt euch Quichotte live. Beispielsweise in Köln bei der …

Momentchen, Mesdames und Herrschaften, anbei noch ein Häppchen Transkribiertes:

„An Stand-Up reizt mich, dass man eine Sache, die man sich akribisch überlegt hat, vor Publikum performen kann. Die Sachen, die spontan rüberkommen, hast du zuhause überlegt und gescriptet. Das sieht auf dem ersten Blick leicht aus und man denkt sich „Das kann jeder“, aber das ist mit die schwerste Disziplin. Also handwerklich gesehen ist Stand-up schwerer als Rap-Musik zu machen, das ist meine Meinung. Wenn du gut werden willst, musst du wahnsinnig hart trainieren. Bei Rap find ich immer gut, dass man den Takt, also das Gerüst hat, an dem du dich orientieren kannst. Du hast einen Beat, das ist schon mal dein Schutzschild. Beim Stand-Up stehst du blank da. Du hast unter Umständen 1 Stunde Programm und wenn du die Leute nicht in den ersten 5 bis 10 Minuten kriegst, hast du eventuell die schwersten 60 Minuten deines Lebens vor dir. Du musst über Sachen reden, die eine persönliche, schmerzliche oder zumindest emotionale Komponente haben und versuchen, das ins Lustige zu kehren.“

„Beim Stand-Up kann ich alles vereinen, was ich davor gemacht hab: Schreiben, Musik, Improvisation.“

Fitzefatzefazit: Quichotte ist sympathisch, eloquent und kann – weil er da richtig Spaß dran und die Skills für hat – supadupa improfisieren. Grazyeah dafür und Chapeau!


Wirklich, wirklich und genau – gönn dir die erquickende Live-Performance des imProfisation-Dons! Du wirst es genießen, denn Quichotte weiß, wie er das Baby zu schaukeln hat – mit Liebe, Hingabe und Daddycation!

Au revoir und anbei Quichottes virtueller Online-Hattrick:

in website veritas / instalicious / farcebook

PSsst,

anbei das aktuelle Tourposter &

der Link zur Termine-Seite 

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Die 10 Jahre danach BOARDSTEIN Tour mit Arne Fiehl

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Arne Fiehl vom BOARDSTEIN Skate Mag auf Tour

Hallo Arne! Hereinspaziert in die Gude Zeit Bude im Herzen Hamburgs.

Was tun, wenn man seine Kollegen in allen Teilen der Nation besuchen will? Bestenfalls macht man eine Lese-Tour daraus und hat somit einen offiziellen Aufhänger, um rum- und bei seinen Buddies unterzukommen.

Kippe, Korn, Kommunikation! Arne alle Hände voll zu tun hat. Egal wann und wo – the action is go!

Dann telefoniert man hin und her, kontaktiert den Kollegen, der sich um Boardstein auf Facebook kümmert, holt sich eine sympathisierende Marke aufs Tourplakat und fertig ist die Promo-Laube. Die Lese(incl. Aufleg)Sause beginnt immer um 20 Uhr.

Das Plakat zur Tour

Anbei Fotos von Arnes Tour-Stops

Arne bei der Lesung im Schwarzenbach. Foto im Blackriver Bowl von Martin Ehrenberger

Für alle, die Videos ganz funky finden – anbei das Interview mit Arne im IRIEDAILY Store in Berlin-Kreuberg. Hier haben es sich Perlen der Weisheit wie „Ein guter Slam ist wie ein gestandener Trick!“ gemütlich gemacht. Prost ’n‘ enjoy:

Aber nu weiter im Text, wa? Yup, yeah! Arne und ich kennen uns seit Anfang 2000 und auch ich durfte meine Fotos in dem Magazin von und für Rollbrettbefürworter abdrucken. Und weil die Nachricht von der „10 Jahre danach“-Tour innerhalb kürzester Zeit die fidele Runde gemacht hat, hab ich Arne, der auch das „i-Punkt Skateland Buch mit Jonn Rübcke kreiert hat, kontaktiert, um ihn zu interviewen.

Die Boardstein (47 Ausgaben, unter anderm mit den zeitweiligen Mitherausgebern Moritz Gottwald, Markus Mhueller und Klaas Kleinschmidt) und das I-Punkt-Buch (in Coop mit dem Freund und Fotografen Jonn Rübcke) gehen auf die Basecap von Meister Arne

Wobei – interviewen ist übertrieben. Zuerst einmal habe ich Arne zu mir eingeladen, damit wir in der guten Küchenstube schnacken, picheln und in Erinnerungen schwelgen können.

Moinsen und Ahoi! Es grüßen euch ein Gude Zeit Berber und ein BOARDSTEIN Macher aus dem Herzen Hamburgs.

Auf dem Foto sind ein Getränk-Geschenk von Urban Supplies und die 100. Ausgabe des Limited Skateboard Magazins zu sehen. Obwohl sich BOARDSTEIN und Limited nicht wirklich kollegial in den Armen hingen, hat das Limited Mag die Seite mit Arnes Beitrag auf BOARDSTEIN Papier drucken lassen. „Das hat uns mehr gekostet, aber das war uns der Spaß wert!“, erinnert sich der Herausgeber und Getränke-Gönner Jörg Ludewig. Freunde, ein Prosit der Detailfreude!

Aber zurück zu den Fragen fürs Interview. Die habe nicht ich mir aus den Fingern gesogen, sondern euch auf den social media Kanälen von Gude Zeit gebeten, Fragen an Arne zu stellen. Habt ihr getan. Dank und Drücker dafür und hier sind sie:

Sonja Lichtenfeld: Arne, mach bitte’n Video-Tourblog!
Arne: Ja, könnte man machen. Ich möchte erst mein eigenes Buch rausbringen und mir damit ’n Namen machen. Dann werde ich ’ne Website ins Leben rufen und bloggen des Todes!

Thomas Gentsch: Wieso ist eigentlich gerade in Münster keine „After-Party“?
Arne: Weil das Skater’s Palace um 22 Uhr schließt und bis jetzt keine Location für die After-Party in Münster gibt.

Christoph Luther: Fragt mal, warum er auf seiner Lesereise München vergessen hat und sagt ’nen schönen Gruß vom Lufo.
Arne: Lufo, guter Mann! Hat mal ’n halbes Jahr Praktikum bei uns gemacht. München, ja (lacht). Ganz sicher nicht! Muss ich nicht mehr hin. Wir waren ja jahrelang 2 Mal im Jahr dort wegen der ISPO. Ich bin kein generell Fan von Bayern und Bayer-Württemberg!

Maurice Bröxkes:  Frag ihn, welche der Hamburger Legenden ihn am meisten damals beeindruckt hat beim Skaten. Grüße.
Arne: Sämtliche Protagonisten aus dem I-Punkt Buch haben mich beeindruckt, sonst hätte ich das Buch erst gar nicht gemacht. Ich fand Erik Möller immer super, weil Erik immer so anders war. Stefan Gerkens ist auch ein sehr, sehr sympathischer, bodenständiger Mensch, der richtig gutes Talent hatte und leider nichts draus gemacht hat, weil er so bodenständig ist. MJ hat mich mega beeindruckt, weil er einfach superstylish gefahren ist. Malte von der Born fand ich super, weil er so ein Flip-Typ ist. Er hat Tricks gemacht, die ich auch gern gekonnt hätte. Eling war ja auch immer mit seiner Präsenz präsent, der mit der Zeit zu einer Art Freund wurde. Zischel, Alter! Und natürlich sind da noch Jan Waage, Chris Heitmann und all die anderen Helden aus der i-Punkt Halle, aber lest selbst!

Holger „Sharky“ Klein: Hat Arne sich mittlerweile die Haare geschnitten?
Arne: Nein, aber ich hab sehr dünnes Haar und pflege es wahrscheinlich nicht gut genug, als dass sie mal länger werden könnten. Aber meine Zöpfe wollte ich mit ins Grab nehmen.

Markus Hensinger: Mich interessieren drei Fragen. 1. Arne, hast du schon einmal einen kosmetischen Eingriff machen lassen? 2. Arne, hast du schon einmal Drogen genommen? 3. Wie findest du die neuen Nike SB? Findest du auch dass sie bissl streng riechen wenn man sie einmal an hatte?
Arne: Erstens habe ich das ein oder andere Tattoo und mir sind bisher drei Zähne gezogen worden. Zu zweitens: jetzt gerade. drittens: Don’t do it!

Patrick Eling: Kifft Arne noch?
Arne: Hin und wieder. Meistens ja.

Christoph Märkl: Wo sind die ganzen Boardstein Millionen hin?
Arne: Verdammt gute Frage, das wüsste ich auch gerne. Wenn ich eins mit Boardstein gelernt hab, dann ist das, auf schmalen Niveau zu leben.

Arne: Den Sticker hier hatte ich auf meinem Laptop, der mir mitsamt Rucksack gestohlen wurde. Den Sticker brauch ich unbedingt wieder!

Fronsaide: Wann wird denn das „Bring your mother to the fucker“ digitalisiert? Is eher schon ein Running Gag.
Arne: Fronsaide, ich weiß, wovon du redest. Manche Dinge müssen einfach analog bleiben. Es ist nicht mein Video, das is von den Hagener Boys und die haben’s gerne analog. Ein hammer Video, die ham die Mucke auch selbst gemacht. Hagen, Alter, einfach nur Hagen!

Daniel Beck: Warum bin ich nicht im i-Punkt Skateland Buch? Bei jedem Contest dort aber auf der Liste. Wäre schön gewesen, außer Anders und Flo auch Leute reinzunehmen, die dort hingepilgert sind.
Arne: Scheinbar gab’s kein gutes Foto von dir. Glaubst du immer noch an Gott?

Thomas Hansen: Hmm, keine Fragen, aber mir fällt gerade auf, dass Arne und ich dieses Jahr seit 25 Jahren befreundet sind!
Und von genau dem Tag ist sogar ein Photo von uns im I-Punkt Buch dabei.  Danke an Arne, dass er mich unbekannterweise damals mit nach Hamburg zur Girl-/Chocolate-Demo mitgenommen hat und ein paar Wochen später dann sogar noch zum Mastership!
Arne: Das Foto ist Gold wert! Das steht bei mir auf dem Schreibtisch, ist im i-Punkt-Buch und war auch in der „10 Skate Styles“-Story im Limited Mag. Hansen, wir sehen uns am 15.02. bei der Lesung im Rekorder in Dortmund-Nordstadt.

Das Foto by Jonn Rübcke von der Girl/Chocolate-Tour: Thomas Hansen, Eyk von Drathen, Dennis, und Jan-O und Arne

An dieser Stelle haben wir ein Dankeschön an alle, die jetzt Bock haben, das i-Punkt Skateland Buch zu kaufen. Schreibt an jonn.ruebcke@gmx.de und in der Betreff-Zeile „Gude Zeit Bonus“ und bekommt das Buch 10 Euro günstiger, also für 24,90 Euro und das sogar inclusive Porto. Olé, olé!

Leute, Danke für eure Fragen, aber ein, zwo Fragen hätte ich auch noch an Arne.

Lorenzo: Wie sehr hat Jonn Rübcke dich beeinflusst?
Arne: Ohne Jonn wär ich nicht zu Arne Fiehl geworden! Ich kenn Jonn, seitdem ich denken kann. So gesehen ist er mein ältester Freund. Er hat mir in den 90ern meine ersten Skate-Hefte gekauft. Zum Beispiel die Big Brother Ausgabe Nummer vier mit dem roten Rick Howard Cover, das von Spike Jonze geschossen wurde. Er hat die Hefte in Hamburg gekauft und zu mir nach Angeln geschickt. Sein Vater und mein Vater sind schon seit über 70 Jahren Freunde.

Lorenzo: Was war das Besondere und Schöne am BOARDSTEIN Mag?
Arne: Das es das Magazin rein finanzierungstechnisch gesehen überhaupt nie gegeben hätte. Die Vertriebe, die unsere Anzeigenkunden hätten werden können, hatten alle ihre eigenen Magazine. Aber da kommen dann so ein paar Punks, die keiner kennt und die machen ein eigenes Magazin. Ich aus Angeln, Müller aus Hagen und Moritz aus Marburg und später Klaas aus Hagen. Wenn sich die richtigen Leute zur richtigen Zeit finden, dann entsteht die geilste Scheiße. Es braucht dieses magische Zeitfenster! So war das auch beispielsweise bei Monty Python.

Gutes Stichwort, denn wenn nicht auch Jürgen Blümlein, Daniel Schmid, Dirk Vogel und Cap10 zusammengefunden hätten, würde es das grandiose „Made for Skate“ Buch nicht geben.  „Ein verdammt gutes Buch, allerdings fehlen die PTS (Perfect To Skate)“, lobt und kritisiert Arne, der zwei Paar Schuhe beigesteuert hat.

Arne und sein V8 von Vision Street Wear im Made for Skate Buch

Arne und sein Zero Two Schuh im Made For Skate Buch

Der vegane Zero Two Skateschuh, mit dem auch Ed Templeton gefahren ist.

Time to say
SEE YOU SOON!

All riot, Freunde! Verpasst nicht die Chance, einen geistreichen und redseligen Teil deutschsprachiger Skateboard-Kultur live mitzuerleben und gemeinsam eine gude Zeit zu haben. Gönnt euch BOARDSTEIN OG Arne Fiehl und seinen reichen Erfahrungsschatz und besucht ihn, sobald er in einem Radius von 360 Kilometern für euch erreichbar ist.

Der Taurino und der Fiehl wünschen eine gude Zeit und allzeit freie Fahrt

Ahpropos freie Fahrt! Anbei Arnes Video nebst englischer Erläuterung unterm Video:

As usual this features a lot of shitty spots, shitty filming and a
limited repertoire of tricks, the only things I`m kinda good at. The
majority of it was filmed in 2017 with some leftovers from the two
previous years and some wannabe bangers from 2018 squeezed inbetween.
Most of it took place in super random places in Belgium and France where
I`m fortunate enough to still be working a lot. Therefore I`d like to
dedicate this performance to the CONCRETE FLOW family and all them bros
down south.

Unfortunatley I have to spend a lot of time skating on my own, because
especially on those after hours at work in the middle of nowhere a lot
of times nobody wants to share crappy street spots and not so glamourus
NBDs with me. Same goes for my time back home in villa pampa where
there`s not too many spots at all. But I`m always on the road nd the
camera keeps me motivated and usually helps to get some shit done when
no one else would give a shit.

And what I`ve come to realize just lately is that this is actually my
first full digital videopart, I`m a late bloomer on a lot of things. But
even better you could totally call this my ’30st anniversary‘ part as
well, since I started skateboarding in late `88. So this journey is
running for 30 years now and has taken me all around the world to the
weirdest of places and to the nicest of people. And the future looks
bright, there`s no end in sight so far. Thank you, skateboarding.

And while we`re at it and for those who don`t kow yet, there`s also a
sweet clip about the Namibia project we did last February, some feel
good vibes for the dark cold winter times. It was an awesome trip, and
Peter and Conni killed it! All hail Conni by the
way!!!

Over & au revoir #familieboardstein

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Das Haus der Herzlichkeit

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Frau und Hund auf Couch neben lachendem Buddha

Wo man lacht, da lass dich nieder

 

Drei Damen, eine Hündin und ein Quotenstrolch

Die SpazierGang off the road bzw auf der Weinrast Mölsheim in Rheinhessen.

Schon schön, wenn man morgens – ok, ok, eher so gegen 11.11 Uhr – ungewohnterweise im Wasserbett wach wird und statt vonnem Wecker durch ‘n herzliches Lachen geweckt wird. Das wiederum ist von Petra, der Freundin meiner Gastgeberin Evi, eine Freundin aus früheren Tagen, als Madame noch in Hamburg verweilte. Petra und Eve kennen sich schon von kleinauf, haben sich lieb und leben unter einem Dach. Genauer gedacht dürfte ich jetzt schreiben, dass Petra es sich unterm Dach und Evi schön parterre gemütlich gemacht hat. So mit Garten und Grün nebst ’nem Baum, von dem man reife Feigen pflücken und direkt verputzen kann. Auch gern gemacht: die Feigen zwecks Kühlung und Erfrischung flugs in den Kühlschrank packen. Denn der Sommer sowie der Indian Summer sind in Rheinhessen gern zu Gast. Hier scheint die Sonne auf die Reben, bis sie saftig und satt sind. In der prallen Sonne lassen es sich auch Lala und Laurent gutgehen. Ein Prosit an dieser Stelle der gemeinschaftlichen Gemütlichkeit im Garten:

 

 

Wenn man sich nicht gerade ’nen faulen Lenz mit der Lala macht, kann man hier auch ganz arg feini spazierengehen. Und je mehr Frohnaturen dabei sind, desto besser!

 

Zwischen Basti und Lala passen immer noch die Conny, die Julia und die Evi

Wo viel gelaufen und gelacht wird, wird selbst die fitteste Kehle mal trocken und durstig.

 

Zwiewwelkuche und en Naje Wai! Zu Hochdeutsch: Zwiebelkuchen und ein Neuer Wein. Prosit, wohl bekommt’s!

Momentchen mal, wenn der Wein schon so schön lecker und rot ist, warum nicht noch hurtig ein herrlich lebendiges Video von Jovanotti in den Eintrag reinschmuggeln? Weil es keinen rationalen Grund gibt? Ratio go home, aber hello emotion!

Tour de Retour

Sodelchen, Pläuzchen voll, Spaß in den Backen und Zucker auf der Zunge. Zeit, sich wohlig auf den Weg zurück zu machen.

Follow the White Rabbit – quasi

Frau und Hund auf Couch neben lachendem Buddha

La dolce vita è bella

Danke, die Damen für die gude Zeit mit und bei euch und … Momentchen! Ich hab hier noch gar kein Bild von La Petra reingeschummelt! Die Gute hat mich schließlich mit „Laurent“ geadelt. Eine Hand tätschelt die andere, gelle? Hachz, wie ich die Mädels wieder lachen hör‘!

BFF! Balgen, frotzeln, Freude! Während Petra aus Hamburg abdrückt, drückt die Ex-Hamburgerin Evi ihrer Freundin Petra aus der Heimat erst mal ein Küsschen aufn Kopp und dann selbigen gen Touchdown-Area. Viva la Freundschaft und Fröhlichkeit, olé!

 

Ahpropos olé! Einen hamwa noch, wa? Yup, yeah!

Sunshine, Sunshine Reggae in Rheinhessen. Kommt dir spanisch vor? Is aber so. Frage Evi, die hat das Foto gemacht.

 

Freunde der Nacht beziehungsweise der Morgenstund`. Solltet ihr nicht morgens von einem erquickenden Lachen ins Leben gelockt werden, hab‘ ich folgenden Phono-Tipp für euch:

 

Over & au revoir,

Loro/Lorolinchen/Laurent, Lala und Eve 

 

 

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