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Das New Era Skate Team in Slowenien – Teil 2

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Das New Era Skate Team in Slowenien – Teil 2

Teil 2 des Tour-Berichts findet in Loski Potok statt.

Loski Potok ist das Headquarters / der home spot meines Onkels Alois (der Racker ist im Video in Minute 2.22 am Ackern) und handelt von Blair Witch Schafen, Schnaps-Schellen, Jägermeistern, big Ballers und DIY-Burgern!

Hier geht’s zum ersten Teil des Tour-Blogs. der das New Era Skate Team vorstellt.

Von links nach HauseinGANG: Mario Bürger, Alex Ring, Sascha Ewest, Kalle Zollino, Onkel Alois, Lorenzo Taurino, Merlin Zambra

Von links nach HauseinGANG: Mario Bürger, Alex Ring, Sascha Ewest, Kalle Zollino, Onkel Alois, Lorenzo Taurino, Merlin Zambra

Der erste Tag in Loski Potok ist verregnet, aber Kalle Zollino liefert einen spektakulären Stunt, der sofort die Dorf-Runde macht! Apropos Runde .. . Abends wird in Onkelchens Küche eingekehrt. Aber Obacht! Alois‘ Selbstgebrannter hat über 50 Umdrehungen!

Onkel Alois und Merlin Zambra haben 'ne gude Zeit

Onkel Alois  (der früher als Holzfäller in Österreich gearbeitet hat und deshalb Deutsch kann) und Merlin Zambra haben ’ne gude Zeit

Merlin muss magische Gene haben!  Der ungekrönte Kurze-König kann trinken und trinken und – nix! Keine Ahnung, wieso, aber zum Vergleich haben wir hier Sascha Ewests Gesicht, das eine andere Geschichte erzählt:

Lorenzo Taurino zu Sascha Ewest: "Ja, ja! Ich hab ja gesacht, dass Onkelchens Schnappi über 50 Umdrehungen hat!"

Lorenzo Taurino zu Sascha Ewest: „Ja, ja! Ich hab ja gesacht, dass Onkelchens Schnappi über 50 Umdrehungen hat!“

Der Abend schreitet voran und Stanko, Onkel Alois‘ Nachbar und Jäger, tritt in die gude Stube ein. Ahpropos gude Stube. Stankos Jagdzimmer ist der Hammer und nach ein paar Kurzen zeigt er uns seine Trophäen-Kammer. Merlin sieht Stankos Army-Uniform und probiert sie direkt mal an.

Kalle Zollino checkt, ob's in der Army-Weste Platz für Kippen hat.

Kalle Zollino checkt, ob’s in der Army-Weste Platz für Kippenschachteln hat.

Was so abgeht, wenn man auf ’nem slowenischen Bergdorf Spaß in den Backen hat und mal eben Frischluft tanken geht? Shaun, das Schaf, das auf „Blair Witch Project“-Mission ist! Wären Kalle, ich und vor allem Mario mit seiner Kamera und dem Licht allein unterwegs gewesen, wer weiß, was das Tier mit jedem einzelnen von uns vorgehabt hätte …

Shaun, das Killer-Schaf!

Shaun, das Killer-Schaf!

Boah, lieber ’ne ruhige Kugel schieben, als zerfleischt auf der Wiese gefunden werden. Gutes Stichwort, ab auffe Kegelbahn, Leude! Weil – Tjasa und die Sara machen extra für uns Hoschis die Bahn auf! Hvala/grazyeah Tjasa, Sara & Alex Modic (for the Borovnicke-Booze!-)

Meet the ballers: Alex, Michelle, Mario, Kalle, Lorenzo, Merlin und Sascha. Foto: Sara Lavric @ KTC Loski Potok, Slovenia

Meet the ballers: Alex, Michelle, Mario, Kalle, Lorenzo, Merlin und Sascha. Foto: Sara Lavric @ KTC Loski Potok, Slovenia

Danach wird unter sternenklarem Himmel vor Onkelchens Haus gecornert und irgendwann sind selbst die Härtesten reif fürs Bettchen.

Neuer Tag, neue Nahrung. Diesmal in klassischer Konsistenz. Allerdings mit ein paar sehr geilen Details wie Zutaten für ’nen DIY-Burger und Zwiebelschälchen für die Saucen:

Gudn Appetit!

Gudn Appetit!

Plauze voll, alles toll! Jetzt noch mal eben ein Verdauungsnickerchen …

Fast schon philosophisch! Während Alex Ring ein Verdauungsnickerchen vor der Gaststätte macht, macht sich seine Freundin Michelle an seinem Tattoo zu schaffen. Ja, das Leben kann man so oder so sehen!

Guten Morgen, Slowenien! Während Alex Ring ein Verdauungsnickerchen vor der Gaststätte macht, macht sich seine Freundin Michelle an seinem Tattoo zu schaffen.

So, noch ma eben checken, wie die Aktien stehen, schließlich hat die Gaststätte WLAN.

Das Internet - unendliche Weiten! Kalle und Mario lost in space ...

Das Internet – unendliche Weiten! Kalle und Mario lost in space …

Irgendwie geil, dass Onkel Alois‘ WLAN gestreikt hat, sonst wären die meisten eventuell eher am Handy statt an der Stammtischrunde oder beim Nachbarn gesessen!

So, jetzt aber auf, auf und ab nach Ljubljana!

Aufm Weg nach Ljubljana genießt Sascha Ewests Schnappi die frische Bergdorfluft!

Aufm kurvenreichen Weg nach Ljubljana genießt Saschas Schnappi die frische Bergluft!

Schließlich hat das New Era Skate Team eine Mission – Footy für ein derbe geiles Skate-Video sammeln!

 

Wir sehen uns bei Teil 3 der Tour oder davor auf insta oder fb. All righty und euch allzeit ’ne gude Zeit, Lorenzo

Bis dahin bzw hier schon mal das Slowenien-Schmankerl:

 

 

Biografische Angaben? Hmm, so rumposen mit den ganzen Artikeln für Hustler, Lodown, blond, dos dedos, streetwear today, limited, brett, playboard, spiegel online und Monster Mag? Oh, neee. Ich geh jetzt lieber an die frische Luft. Mal gucken, ob die andern heute Bock auf Minigolfen haben. Für die Plan B Variante pack ich lieber mal die Spaghetti-Murmeln ein, wa? Yep, yeah! Aaalso, Gruß und gude Zeit, Lorenzo Taurino

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Viva Con Fusion

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Sehr geehrter Herr Gesangsverein, liebes Doktor Sommer Team,

hiermit gebe ich zu, dass ich, wenn ich ’ne fidele Podcast-Alternative zu „Gemischtes Hack“, „Hotel Matze“ oder „Fest und Flauschig“ hören möchte, ein deutschsprachiges Ringelpiez mit Anfassen Video suche und es mir als Hörbuch verabreiche. Da geht’s dann sowas von gut guttural und prima primatig zur Sache, dass du vor Lachen wegbrichst. Ischwör!

Aber zurück zum Intro – schade, dass das Magazin eingestellt wurde – und damit zur Fusion, diesem wunderbaren Festival ohne kommerziellen Firlefanz wie beispielsweise Kippen- oder Getränkehersteller, die mithilfe ihrer Promo-SöldnerInnen auf Kundenakquise gehen. Hier gibt es Freunde der Freiheit und Gleichberechtigung auf allen Ebenen.

Werte Weltenbürger, raus ausm Ponyhof und rauf aufs Fusion Festival!

Doch bevor ich allzu houseofpainig umherjumpe, seh ich mir mal lieber zu, wie ich das Intro und die Props an Marius einbette. Allerdings muss, soll und darf der gute Nachbar Lars voran- und vorgestellt werden. Schließlich will so eine Fusion-Karte erst einmal ergattert sein. Und das geht nicht mal eben so via click & pay, sondern per Losverfahren. Lars hat mich motiviert („Du wirst es dort lieben!“), dem Glück eine Chance zu geben und gemeinsam als Team Gude Zeit haben wir uns um Karten beworben.

Wir sind leer ausgegangen.

Allerdings sind wir dann dank des Nachrückverfahrens doch noch an Karten gekommen. Und was mache ich? Den guten Lars mit meinen lauten Gedanken ganz kirre! „Ich weiß nich, ob ich zu alt für bin. Was, wenn es Stress gibt und ich nich einfach abhauen kann? Fünf, sechs Tage aufm Campingplatz? Das is die Großstadtprinzessin doch gar nicht gewohnt …“

Der gute Lars ist schon über zehn Mal auf der Fusion gewesen und hat noch einiges aufm Schirm, bevor er Mitte Juli in Urlaub geht. Also handelt er konsequent, storniert online und schickt seine Karte an den Veranstalter zurück. Und ich? Verbummel die Deadline. Should I stay or should I go, Johnny, go, go, go?!

Mal gucken, was das Schicksal mit dem willenschwachen Vagabund vorhat.

Dienstag Morgen um 00.39 Uhr schickt mir Marius aus Recklinghausen via Taschen-Rechner eine Nachricht und fragt, ob ich Bock habe, mit ihm zur Fusion zu fahren. Er weiß um meine Unschlüssigkeit und seine Mitfahrgelegenheit hat ihm abgesagt. Wir machen aus, dass er heute Nacht in Hamburg ankommt, bei mir pennt und wir Mittwoch Morgen zum Festival auf dem ehemaligen Flughafengelände bei Lärz in Mecklenburg-Vorpommern fahren.

Heureka, mein Deus ex Machina ist fast da!

Aufgemerkt und memorieren: Bitte, bitte wie Marius immer und überall aus der Not eine Tugend machen. Das anfängliche Unglück des einen kann sowohl das Glück des anderen als auch das eigene beinhalten. Hätte Marius seine Recklinghäuser Mitfahrgelegenheit gehabt, hätt ich …

Hätte, hätte, ciao Fahrradkette,

Moinsen Dacia Logan Express.

Buon giorno, Marius

Dank meines ausgeklügelten italienisch angehauchten Zeitmanagements sind wir gerade mal fünf Stunden nach Marius‘ angepeilter Ankunftszeit auf der Fusion. Ich kriege Isomatte, Schlafsack und Zelt von ihm gestellt. Danke, Marius, Danke! Und Hello die Herrschaften aus Düsseldorf. Namentlich Basti und Marcello. Basti ist ursprünglich aus Recklinghausen und Marcello und er haben sich auch etwas verspätet, sodass wir ein Mini-Trüppchen bilden, dass sich außerhalb des Pottugiesischen Viertels befindet. Das wiederum befindet sich im Herzen des Festivalgeländes. Wo es immer laut und bunt zugeht. Und auch wenn ich eh schon schlecht höre, freu ich mich undercover darüber, dass uns das Zuspätkommen vor Bass, Bass, viel viel Bass schützt.

Von links nach shout, shout, let it all out: Tick, Trick und Track

Weitere Nachbarn sind Joe und Maren. Joe ist 60+ und Maren so schnell und beweglich wie eine voll ausgebildete Yoga- und Ninjutsu-Lehrerin.

Papa Joe aus Minden ist ziemlich down mit Crocodile Dundee aus Down Under

Sodele, Schirme auf und rauf aufs Festivalgelände, auf dem Fotografieren eher unerwünscht ist, ich Honki jedoch das ein und andere Foto mache. Wobei ich darauf achte, dass die Festivalbesucher eher nicht mit dem Gesicht zu sehen sind.

m/w/d genießen büdde das Happy Holidays Forever Shirt
Shirts out for summer!
Augen auf beim Bordsteinkauf
1UP

Jeder Trip hat ein Ende, doch dem wohnt laut Goethe-Wolfi ein Anfang inne. Na dann und Danke für die gude Zeit, liebe Fusion, Freunde und …

Auf, auf, Abfahrt!

Am End, my friend, geht’s um Friede, Freunde, Abenteuer.

Enjoy the ride.

Von Europa nach Flasche leer: Marcello, Marius, Basti, grazyeah für die gude Zeit, euer Zahnstocher-Johnny

PSsst, das dolle Y-Kollektiv war auch da:

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Einfach mal wieder Bitte und Danke sagen

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Die Belohnung ist nicht immer Geld: Es kann sogar mehr sein.

Die Hamburger Sonne lacht und ich radel zu Planten un Blomen, wo ich das DBike am Poller anleine und über die Straße gehe. Auf dem Boden liegt was und ich Freizeit-Pfadfinder bücke mich, um den vemeintlichen Müll in den gerade mal zwei Meter entfernten Mülleimer zu werfen. Momentchen, das ist ein … Portemonnaie, Geldbeutel, Brieftasche! Nenn‘ es wie du willst, Tatsache ist, dass noch alles drin ist: Ausweise und Bares. Ich sehe ein paar Fuffis und Co, zähle aber nicht nach, sondern suche erst einmal nach einer Nummer, finde keine und rufe bei der Sparda an, um die Mobilnummer ihres Unglücks-Kunden zu ermitteln. Der fixe Mitarbeiter gleicht die Kontonummer ab und nennt mir die Mob-Nummer. Super, das ging schnell.

Ich freue mich, dem Glück-im-Unglücksraben sagen zu können, dass ich seinen Geldbeutel gefunden habe. Doch als er rangeht, scheint er nicht so richtig zu verstehen. Er ist wie ich Weltenbürger, aber noch nicht so ganz der deutschen Sprache mächtig. Ich wiederhole mich auf Englisch, doch seine Reaktion bleibt – gemäßigt. Komisch, denn ich für meinen Teil hätte mich kaputtgefreut, wenn ich nach Verlust meines prall gefüllten Portemonnaies angerufen worden wäre, aber Kollege M zeigt keine wirklichen Anzeigen von Freude. Hmm, sollte mir auch egal sein. Es geht hier nicht um Sympathie, es geht um Redlichkeit. Soll er doch einfach Glück haben. Egal, ob er vielleicht ein guter oder eventuell weniger guter Erdenbürger ist. Ich werde das nicht als Vorwand nehmen, um mich ungerechtfertigtermaßen zu bereichern. Auch nicht ansatzweise in Form eines Finderlohns. Wobei, wenn ich mir überlege, wieviel Neukartenanforderungs-Zeit und Stress ich M. durch meine Ehrlichkeit erspare, könnte ich doch glatt … Nein, nein, nein, Freundchen! Denk dran, was Muddi gesagt hat: nich klauen!

Also schicke ich M via whatsApp ein Foto, um sprachenunabhängig klarzumachen, dass ihm sein Papier- und Plastiktresörchen abhanden gekommen ist. Er kapiert, reagiert und wir einigen uns auf einen Treffpunkt. Ich überlege immer noch, ob ich das Wort Finderlohn wenigstens erwähnen sollte. Abgelehnt! Wenn, dann soll M sich von sich aus erkenntlich zeigen.

Eine knappe halbe Stunde später sehen wir uns. Sein Lächeln ist dankbar und ich freue mich mit. Ich sage M, dass noch alles drin ist und überreiche ihm mit einem „Bitteschön“ das Portmennaie. Er schüttelt lächelnd den Kopf ganz nach dem Motto „Ist egal! Ich bin dir auch so dankbar!“ Er nimmt vier 50 Euro Scheine in die Hand und streckt sie mir entgegen. Ich bin baff. Das ist zuviel des Guten! Denn auch M sieht nicht danach aus, als hätte er Unmengen davon. Aber einen dieser Scheine nehme ich gerne. Er ist verblüfft, doch ich bleibe bei dem einen Fuffi und dankbar. Das ist eh mehr, als ich mir erhofft hätte. Win-win at its very best. Danke und bitte in sweet harmony. That’s the way, aha, aha, we like it!

Dankbarkeits-Outro

Geben UND Nehmen. Each one, teach one. Ehrlich lacht am längsten.

Dank an dieser Blog-Stelle auch an Tobi, der mich mit auf die Halligen (Nordsee) genommen hast, wo gute Leute, kuschlige Schafe und eine gruppendynamische Band bestes Gemeinschaftsgefühl vermittelt und vorgelebt haben.
The Pogues, the Levellers? Nope, the very own Mr. Irish Bastard bei Kultur auf den Halligen

Zum Fazit, Freunde: Bitte und Danke sagen sowie ehrlich sein, kann sich lohnen. Es muss sich nicht finanziell lohnen, aber das gute Gefühl, integer geblieben zu sein, ist unbezahlbar. Olé, olè!

Grazyeah für die …

Das Hamburger Konzert von Dende nebst Freie Radikale Anfang des Jahres war ein Träumchen.

over, au revoir  & let’s bleib dankbar – 

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Quichotte, der Don der Stand-Up-Improfisation

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Quichotte got game

15 Minuten Talk mit Quichotte in der Superbude St. Pauli

Einmal alles und mit OG Quichotte-Salsa, büdde! Wunderbar wahnsinnig, wie und was der Gude am Performen is! Seine Bandbreite reicht von „Ich mach ma eben auf prollig“ bis hin zu „Ich geb‘ den Reich-Ranitzki“ und das Beste ist – man sieht ihm den Spaß beim Improvisieren an. Klar gibt es den einstudierten Part, doch wenn es darum geht, Worte zu verknüpfen, die das Publikum für den Künstler an Ort und Stelle zu Papier bringt, geht ihm das Herz auf. Da funkeln die Augen, da zwitschern  die Synapsen, da freut sich der Zuschauer mit!

Interview mit Quichotte

Quichotte war in Hamburg und ich Timing-Profi mal wieder etwas spät dran. Doch der gute Comedian aus Kölle war da recht tolerant und flexibel, sodass wir uns eine Stunde nach der vereinbarten Uhrzeit treffen konnten.

11 Jahre in der Hip-Hop Combo „Querfälltein“, währenddessen Poetry Slam und Stand-up Comedy. Was hast du Hip-Hop zu verdanken?
„Meine ganze musikalische Sozialisation und die Vermittlung eines gewissen Lebensgefühles! Von meinem Vater gab’s Rock & Roll auf die Ohren, aber Hip-Hop hat mich zum Reime schreiben gebracht. „Gefährliches Halbwissen“ von Eins, Zwo aka DJ Rabauke und Dendemann gehört zu meinen Lieblingsalben. Dann gab es da natürlich noch Blumentopf und Sammy Deluxe mit Dynamite Deluxe, Nico Suave und Tefla & Jaleel. Aktuell finde ich MoTrip schreibmäßig richtig gut. Er und  Fatoni sind so Leute, die mich immer noch begeistern können. Und Dendemann natürlich auch und immer noch, er ist einer der Könige!“

Leute, hab ich euch schon gepetzt, dass ich ein übelst fauler Sack bin? Ich hatte 15 Minuten Interview-Zeit mit Quichotte und glaubt ihr, ich hab’s bis jetzt auf Kette gekriegt, den Text komplettzu transkribieren? Ja, ne, genau.

Am End möcht‘ ich mich aus der Affäre tippseln, indem ich den Klassiker-Tipp zum Besten gebe: gebt und gönnt euch Quichotte live. Beispielsweise in Köln bei der …

Momentchen, Mesdames und Herrschaften, anbei noch ein Häppchen Transkribiertes:

„An Stand-Up reizt mich, dass man eine Sache, die man sich akribisch überlegt hat, vor Publikum performen kann. Die Sachen, die spontan rüberkommen, hast du zuhause überlegt und gescriptet. Das sieht auf dem ersten Blick leicht aus und man denkt sich „Das kann jeder“, aber das ist mit die schwerste Disziplin. Also handwerklich gesehen ist Stand-up schwerer als Rap-Musik zu machen, das ist meine Meinung. Wenn du gut werden willst, musst du wahnsinnig hart trainieren. Bei Rap find ich immer gut, dass man den Takt, also das Gerüst hat, an dem du dich orientieren kannst. Du hast einen Beat, das ist schon mal dein Schutzschild. Beim Stand-Up stehst du blank da. Du hast unter Umständen 1 Stunde Programm und wenn du die Leute nicht in den ersten 5 bis 10 Minuten kriegst, hast du eventuell die schwersten 60 Minuten deines Lebens vor dir. Du musst über Sachen reden, die eine persönliche, schmerzliche oder zumindest emotionale Komponente haben und versuchen, das ins Lustige zu kehren.“

„Beim Stand-Up kann ich alles vereinen, was ich davor gemacht hab: Schreiben, Musik, Improvisation.“

Fitzefatzefazit: Quichotte ist sympathisch, eloquent und kann – weil er da richtig Spaß dran und die Skills für hat – supadupa improfisieren. Grazyeah dafür und Chapeau!


Wirklich, wirklich und genau – gönn dir die erquickende Live-Performance des imProfisation-Dons! Du wirst es genießen, denn Quichotte weiß, wie er das Baby zu schaukeln hat – mit Liebe, Hingabe und Daddycation!

Au revoir und anbei Quichottes virtueller Online-Hattrick:

in website veritas / instalicious / farcebook

PSsst,

anbei das aktuelle Tourposter &

der Link zur Termine-Seite 

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